Schwitzkasten: Lionel Messi fällt bei der TSG Tübingen durch

Kein Platz für Lionel Messi: Die TSG Tübingen - flankiert von Sponsor Dieter Thomas Kuhn (Zweiter von links).
Nicht gesetztLionel Messi zur TSG Tübingen? Helle Aufregung herrschte bei uns in der Sportredaktion, als diese Meldung eintrudelte. Hier die Pressemittelung im Wortlaut:
„Unter der Überschrift „Die großen Fehler des Karl Schlecht“ bringt das Schwäbische Tagblatt heute die TSG Tübingen mit Lionel Messi in Verbindung. Die TSG sieht sich gezwungen, die Halb- und Unwahrheiten, die dieser schlecht recherchierte Artikel verbreitet, hiermit offiziell richtigzustellen.
Lionel Messi wurde der TSG Tübingen letzte Woche angetragen. Professionell wurden alle Vor- und Nachteile abgewogen. Dabei haben die Verantwortlichen der TSG nicht nur kritisch diskutiert, sondern Lionel Messi am vergangenen Donnerstag zu einem ausgiebigen Check nach Tübingen eingeladen, den er nicht bestanden hat. Die TSG hat aus folgenden Gründen von einer Verpflichtung von Lionel Messi abgesehen:
Im Team-Check offenbarte er gravierende Mängel beim Umschaltspiel. „Der Wechsel von Refrain zur zweiten Strophe in unserer Vereinshymne ?Gute Freunde kann niemand trennen? war zu schnell für ihn. Das war offensichtlich“, spiegelt Trainer Michael Frick seine Eindrücke wider. „So passt er nicht in unser taktisches System.“
Auch bei seinen vielgerühmten Soli zog Messi den Kürzeren im direkten Duell. „Er war nicht in der Lage, den sechs Oktaven Stimmumfang, die unser Abteilungsleiter Michael Welz mühelos beherrscht, zu folgen und verdribbelte sich zusehends im stimmlichen Niemandsland“ berichtet der enttäuschte Co-Trainer Goran Divljak. „Ich hatte mir da ehrlich gesagt schon mehr erwartet“.
Selbst dem Image der TSG bringt er keinen Zugewinn: „Wir stehen für Ordnung – nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch weit darüber hinaus. Da haben wir keinen Platz für einen Messi“, stellt Marketing-Manager Alexander Wütz klar. „Wenn man unsere bisherigen Darbietungen sieht, passt seine Doku-Serie auf RTL einfach nicht zu unserem künstlerischen Anspruch.“
Auch der erhoffte Effekt der Ankurbelung der hiesigen Wirtschaften durch den Kauf von Messi konnte nicht bestätigt werden. „Ulf Siebert hat uns bezeugt, dass Messi das Tempo seines direkten Konkurrenten Max Leibfarth im Blauen Turm nicht mal am Anfang mitgehen konnte“.
Über all diese Mängel hätte die TSG laut ihrem Vorsitzenden Hanns-Peter Krafft noch hinwegsehen können: „Der letzten Endes ausschlaggebende Grund für die Nichtverpflichtung von Lionel Messi war, dass er selbst in seinen besten Spielen nie auch nur annähernd an die Gala-Form von Gerold Jericho herangereicht hat.“
Soweit die Pressemitteilung der TSG Tübingen. Narri-Narro!