Schwitzkasten Fußball-Elf der Woche
: Doppelpack nach zehn Jahren Pause

Elfer-Killer Tom Mang, ein Last-Minute-Freistoß und eine ehemalige Eintracht Frankfurt-Spielerin trifft – das ist unsere Elf der Woche.
Von
Niels Pecho
Tübingen
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TSV Lustnau vs. TSV Sondelfingen, Fußball, Frauen Landesliga 2, 6. Spieltag, Saison 2025/2026, 19.10.2025: im Zweikampf links Kim Geske Priesnitz (TSV Lustnau,#17) und rechts Louisa Teufel (TSV Sondelfingen,#12), TSV Lustnau vs. TSV Sondelfingen, Fußball, Frauen Landesliga 2, 6. Spieltag, Saison 2025/2026, 19.10.2025,

Foto: Eibner-Pressefoto/Eibner-Pressefoto/Stefan Rosenfeld

Starker Auftritt für den TSV Lustnau gegen Granheim: Kim Priesnitz (links, hier im Spiel gegen Sondelfingen), ehemalige Jugend- und Zweitligaspielerin bei Eintracht Frankfurt.

Eibner/Stefan Rosenfeld
  • Torwart Tom Mang (TSG Tübingen) parierte einen Elfmeter und sicherte den 2:1-Sieg in der Verbandsliga.
  • Aaron Leyhr (FC Rottenburg) erzielte in vier Minuten zwei Tore beim 4:2-Sieg gegen Schwäbisch Hall.
  • Kaan Görkem Genis (SV Wannweil) glänzte mit fünf Kontertoren beim 7:3-Erfolg gegen Mähringen.
  • Andreas Lutz (SGM Kiebingen/Bühl) traf in der 90. Minute per Freistoß zum 2:1-Sieg gegen Poltringen/Pfäffingen.
  • Kim Priesnitz (TSV Lustnau), Ex-Eintracht-Spielerin, überzeugte mit Tor und Vorlage beim 5:2 gegen Granheim.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nummer 1: Tom Mang (TSG Tübingen). Der Elfer-Killer vom Dienst: Waiblingens Top-Stürmer Marvin Zimmermann scheiterte vom Punkt mit einem Schuss ins rechte untere Eck an dem 19-Jährigen. Mang bewahrte mit seiner Parade die TSG dadurch vor einem möglichen 0:2-Rückstand und legte damit die Grundlage für das Comeback zum 2:1-Erfolg in der Verbandsliga.

Nummer 2: Aaron Leyhr (FC Rottenburg). Der Linksverteidiger traf gegen Schwäbisch Hall innerhalb von vier Minuten doppelt: Erst schob Leyhr eine Hereingabe von Leon Oeschger aus kürzester Distanz ins Tor, dann traf er für seine Verbandsligisten zum entscheidenden 4:2 nach Vorlagen von Moritz Rohrer.

Nummer 3: Michael Nüssle (TSV Dettingen/Rottenburg). TSV-Kapitän Nüssle traf in der 7. Minute direkt nach dem 0:1-Rückstand in der A-Liga. Der Innenverteidiger hatte maßgeblichen Anteil an den drei Punkten gegen den Tabellennachbarn SV Wurmlingen.

Nummer 4: Hannes Denner (SV Wendelsheim). Gegen den Tabellenführer SV Neustetten band der SVW seinen Kapitän Denner in der Verteidigung mit ein – was sich als kluger Schachzug herausstellte, denn seine Geschwindigkeit stelle den Gegner vor Probleme: „Das war ein guter Move und machte es schwierig für uns“, sagte SVN-Abteilungsleiter Philipp Schmid.

Nummer 5: Noah Mauser (SGM Kirchentellinsfurt/Kusterdingen). Gegen den VfL Pfullingen III gelang dem Angreifer ein Hattrick innerhalb von 18 Minuten. Freuen konnte sich Mauser nach dem Spiel aber keineswegs: Seine SGM verlor die A-Liga-Partie noch mit 3:4.

Nummer 6: Raphael Nill (SV Nehren). Nill war am Sonntag der auffälligste Nehrener in der Landesliga: Gegen Tuttlingen inszenierte er immer wieder gefährliche Angriffe und bereitete das 1:1 durch Phillip Frank vor.

Nummer 7: Felix Linsenmann (SGM SPVGG Bieringen/Frommenhausen/Schwalldorf/Obernau II/SV Weiler II/SV Hirrlingen II/ SV Hemmendorf). Nach zehn Jahren Pause fing Linsemann zu dieser Saison wieder mit Fußball an. Gegen den TV Derendingen III gelangen ihm gleich drei Scorerpunkte: Erst glänzte er als Vorbereiter, dann traf er zum 4:2 und zum 4:2-Endstand in der B-Liga.

Nummer 8: Gabor Gierth (SGM Dettenhausen/Pfrondorf II). Gegen die chancenlose SGM Hirschau/ Wurmlingen II traf Gierth dreifach und kommt damit bereits auf zehn Saisontore in der B-Liga.

Nummer 9: Andreas Lutz (SGM Kiebingen/Bühl). In der 90. Minute trat Lutz beim Stand von 1:1 gegen die SGM Poltringen/Pfäffingen noch ein letztes Mal zu einem Freistoß an – und versenkte diesen direkt. Der Jubel bei seinem A-Ligisten über den 2:1-Siegtreffer war natürlich riesig, auch weil die SGM damit die Serie von zuletzt drei Spielen in Serie ohne Sieg beendete.

Nummer 10: Kaan Görkem Genis (SV Wannweil). „Die hatten vorne richtig gute Konterspieler“, sagte Mähringens Coach Uli Ruoff und meinte damit Genis, der die Mähringer mit einem Fünferpack abschoss. Das wilde 7:3 in der A-Liga wurde vor allem durch die Geschwindigkeit von Genis entschieden, denn alle seine Tore entstanden nach einem Konter.

Nummer 11: Kim Priesnitz (TSV Lustnau). Beim TSV Lustnau hätte auch Fünferpacker Bekai Jagne einen Schwitzkasten-Platz verdient, allerdings überragte in Kim Priesnitz eine ehemalige Eintracht Frankfurt-Spielerin in der Landesliga. Mit einem Treffer und einer Vorlage hatte sie einen entscheidenden Anteil am 5:2-Sieg gegen den SV Granheim.