Rottenburg · Fußball: U11-Turnier: Wo Mainz vor den Bayern steht – und Franck Ribéry zuschaut

Fußballstar Franck Ribéry, im Herbst seiner Karriere mit 38 Jahren inzwischen beim italienischen Erstligisten US Salernitana unter Vertrag, schaute am Samstag im Hohenberg-Stadion beim E-Jugend-Fußballturnier zu, wo sein Sohn Seif mit dem FC Bayern München mitspielte.
Markus Riel
Auf dem Bild greifen die Rottenburger Hamza Bilal (Mitte) und David Jäger Bayerns Noah Rieber an.
UlmerWenn es auch „nur“ die E-Junioren der Klubs waren. Initiiert von der SG Dornstetten kickten im Hohenbergstadion acht Teams bei einem Leistungsvergleich um den Turniersieg. Gewonnen hat das Turnier am Ende der 1. FSV Mainz 05, der wie das VfB-Team mit vereinseigenen Sprinterbussen angereist kam – der Rest in Privatautos. Die Mainzer gaben nur gegen den Zweiten Bayern München (3:3) einen Punkt ab.
Der Dritte, das französische Team von Racing Strasbourg „spielte nach Meinung vieler den schönsten und etwas anderen Fußball“, berichtete FCR-Presseattachée Markus Riel. Punktgleich mit Kerkrade wurde die SG Dornstetten Fünfter, Nachrücker SSV Jahn Regensburg Sechster, der FCR Achter hinter dem VfB. Riel berichtete vom Lob über die Organisation und des Rasens: „Ein Trainer hat gesagt, sie hätten schon in größeren Stadien auf viel schlechteren gespielt.“
Ärgerlich sei nur der Internetausfall gewesen, weshalb der Live-Spielplan nicht bedient werden konnte. „Da sollte die Stadt mal schauen, dass auf der Anlage ein akzeptabler Zugang für alle gelegt wird“, sagte Riel. Ein Großteil der Einnahmen sollen einer Spendenorganisation zur Verfügung gestellt werden.