Claus „Bredi“ Breitenberger: Trauer um einen der größten Amateur-Fußballfans des Landes

Claus Breitenberger war seit Jahrzehnten praktisch an jedem Wochenende auf allen möglichen Amateursportplätzen in der Region zu finden, auch im Kreis Tübingen.
Hartmut Ruffer- Claus "Bredi" Breitenberger, ein 59-jähriger Kult-Fan des Amateurfußballs, ist gestorben.
- Er war jahrzehntelang auf württembergischen Sportplätzen aktiv, besonders in Schwäbisch Gmünd und Kreis Tübingen.
- Viele Amateurfußballer und Funktionäre bekundeten ihre Trauer auf Social Media.
- Der WFV nennt ihn den ersten Influencer des Amateurfußballs.
- Breitenberger besuchte regelmäßig Spiele und teilte Fotos auf Facebook.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Über Social Media verbreitete sich die Nachricht am Mittwochabend rasch: Kult-Fan Claus Breitenberger, den alle eigentlich nur „Bredi“ nannten, ist tot. Auf seiner Facebook-Seite bekunden viele Amateurfußballer und -Funktionäre aus dem Gebiet des Württembergischen Fußball-Verbands (WFV) ihre Trauer über den Tod von einem der größten Fans des hiesigen Amateur-Fußballs.
Der WFV selbst beschreibt ihn in seinem Trauer-Post so: „Er war der erste Influencer des Amateurfußballs - ohne dass es damals diesen ‚Beruf‘ schon gab und ohne es sein zu wollen.“ Nach den von ihm besuchten Spielen veröffentlichte Breitenberger regelmäßig Bilder von sich mit Spielern, Trainern und Funktionären auf seiner „Facebook“-Seite. Gerne spendierte der Finanzbeamte auch mal eine Kiste Bier. „Bredi, wir werden Dich vermissen“, heißt es auf der „Facebook“-Seite des WFV.

Auch beim SV03 Tübingen war Claus "Bredi" Breitenberger 2019 anlässlich eines Testspiels zwischen dem SV03 und dem SV Bonlanden zu Gast. Das Bild zeigt ihn zwischen Abteilungsleiter Michael Urban (links) und Platzwart Peter Baur.
Vereinsfoto„Mein Beileid – Eine Legende sagt ade“
Auch im Kreis Tübingen war Breitenberger, der meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreiste und oft mehrere Spiele an einem Wochenende besuchte, in unregelmäßigen Abständen auf den Sportplätzen zu Gast, etwa beim TV Derendingen, beim SV Nehren oder bei der TSG Tübingen. Der SVN postete auf seinem „Instagram“-Account „RIP Bredi“. „Bin zutiefst in Trauer. Ruhe in Frieden“, schreibt Edel-Betreuer Helmut „Tschumle“ Thurner von A-Liga-Tabellenführer TV Derendingen. Auch der frühere Nehrener Torhüter Markus Wohnus ist betroffen: „Mein Beileid - Eine Legende sagt ade“.
Im Kreis Reutlingen war „Bredi“, der mal von sich sagte, er sei „mit dem Fußball verheiratet“, auch mit dem VfL Pfullingen verbunden. Auf der „Facebook“-Seite des Verbandsligisten heißt es: „Unsere Wege kreuzten sich immer wieder. Jedes Mal mit großem Hallo. Auch online hatten wir uns einige Male ausgetauscht, stets verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft, den Amateurfußball. Dieser verliert mit Dir einen großen Unterstützer und Identifikationsfigur.“ Auch der Trainer der YoungBoys Reutlingen Volker Grimminger schrebit: „R.I.P. mein Freund“. Und die Liste ließe sich lange fortsetzen.
Interview mit Claus „Bredi“ Breitenberger
Hier geht's zu einem Interview mit Claus Breitenberger im Magazin „Im Spiel“

