Motorsport: Rote, gelbe, grüne Flagge – alles dabei für Stephanie Halm

Der Iveco-Truck von Stephanie Halm (vorne) auf nasser Strecke in Zolder.
Richard Kienberger- Truck-Racing in Zolder: Stephanie Halm verpasst das Podium nach wechselhaften Rennen.
- Rennen 1: Kollision nach Start von Platz 6, Rückfall auf Rang 10, am Ende Platz 9.
- Rennen 2: Start durch Reverse Grid von Platz 9, frühes Überholen, Ziel auf Rang 7.
- Regen prägt Tag zwei – Quali abgebrochen mit Rot, Startplatz 7, Rennen 3 auf Platz 8.
- Rennen 4: Pole, frühe Gelbphase, überholt von Hahn, später Kiss und Lenz, Ziel Rang 4; nächster Stopp IAA in Hannover, dann Le Mans.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vier Mal zwölf Rennen auf dem Circuit Zolder, eine knapp vier Kilometer lange Rennstrecke mit zehn Kurven, waren beim FIA European Truck Racing zu fahren. Mit dabei: die Altingerin Stephanie Halm, die direkt nach dem Start von Platz 6 im ersten Rennen mit Sascha Lenz kollidierte, der vor ihr von der Strecke abkam und anschließend quer vor Halms Truck geriet. Halm kämpfte sich zurück auf die Strecke, musste sich jedoch zunächst auf Platz 10 wieder ins Feld einreihen. Bis auf Platz 9 arbeitete sie sich noch vor.
Im zweiten Rennen startete Halm aufgrund des Reverse Grids (umgekehrte Startaufstellung) von Platz 9. Bereits in der zweiten Rennrunde kämpfte sie sich auf Platz 7 nach vorne. Diese Position brachte sie anschließend sicher bis ins Ziel.
Schwierige Bedingungen
Am zweiten Tag regnete es, bereits im Qualifikationslauf herrschten schwierige Bedingungen mit großen Mengen Wasser auf der Strecke. Nach dem zweiten Qualifikationslauf wurde die Session schließlich mit der roten Flagge beendet. Halm sicherte sich damit Startplatz 7 für das dritte Rennen. Wegen des starken Regens wurde auch dieses Rennen zunächst unter gelber Flagge gestartet. Bedeutet, die Geschwindigkeit zu reduzieren und Überholen verboten. Nach zwei Runden trocknete die Strecke langsam ab, und das Rennen wurde auf den meisten Streckenabschnitten unter grüner Flagge freigegeben.
Die 42-jährige Altingerin behauptete lange ihre Position. In der vorletzten Runde musste sie Platz 7 allerdings an ihren Schwabentruck-Teamkollegen Jochen Hahn abgeben, der sich nach seinem Start vom letzten Platz durch das Feld nach vorne gekämpft hatte. Halm überquerte die Ziellinie schließlich auf Platz 8. Damit sicherte sie sich gleichzeitig die Pole Position für das abschließende Rennen.
Hannover, dann Le Mans
Dieses startete wegen der weiterhin nassen Strecke ebenfalls bis zur zweiten Runde unter gelber Flagge. Als die Ampel schließlich auf Grün schaltete, legte Jochen Hahn sofort los und zog an Stephanie Halm vorbei. Bis zur fünften Runde verteidigte Halm den zweiten Platz. Dann kam jedoch Norbert Kiss von hinten, dem die Bedingungen auf der nassen Strecke nichts auszumachen schienen. Kurz darauf ließ Halm auch Sascha Lenz passieren und wurde am Ende Vierte.
Bevor es für Halm zum nächsten Rennen nach Le Mans geht (26./27. September), ist sie an diesem Wochenende auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA-Transportation in Hannover.

