Handball-2. Liga
: Die Gallier wollen sofort wieder hoch

Nach dem Bundesliga-Abstieg spricht Manager Wolfgang Strobel über die Saison des HBW Balingen-Weilstetten.
Von
ST
Balingen

Schwäbisches Tagblatt

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Gegen den Deutschen Meister Rhein Neckar-Löwen kassierte der HBW Balingen-Weilstetten ein 28:41 (11:18) in der 1. Runde des DHB-Pokals. „Bei dem Spiel stand aber vielmehr im Vordergrund, dass wir als Mannschaft weiter zusammenwachsen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Strobel (33) in einer Pressemitteilung. Denn die „Gallier von der Alb“ haben in dieser Saison etwas vor: Der Bundesliga-Abstieg soll ein Ausrutscher bleiben, der Klub will sofort wieder hoch. Dabei hat Strobel Respekt: „Ich selber kenne die 2. Liga aus den vergangenen Jahren natürlich nicht so intensiv, aber jeder, der sie kennt, bestätigt mir, dass sie durch die drei starken Absteiger noch stärker geworden ist.“

Auftaktgegner am Samstag (19 Uhr) ist für den HBW ein dreifacher Deutscher Meister: Tusem Essen, in der vergangenen Saison auf Platz 16 in der 2. Liga. Balingen-Weilstetten testete in der Vorbereitung gegen keinen anderen Zweitligisten. „Wir haben uns auf stärkere Gegner oder auf Gegner aus dem Ausland konzentriert“, sagt Strobel. Trainer Rúnar Sigtryggsson legte in der Vorbereitung Wert auf Erholungsphasen und verzichtete auf Turniere, bei denen der HBW zwei Mal an einem Tag hätte spielen müssen. „So konnten wir härter trainieren, was dazu geführt hat, dass wir insgesamt ein sehr gutes Ergebnis in der Vorbereitung erzielt haben“, sagt Strobel.

Wichtig sei eine gute Unterstützung der heimischen Fans in der Balinger Sparkassen-Arena. „Ich denke, das wird die Basis sein, dass wir gemeinsam eine gute Heimstärke hinbekommen, um unser Ziel in dieser Saison zu erreichen“, sagt Strobel. /Vereinsbild