2. Basketball-Bundesliga: Tigers Tübingen nach der Halbzeit wie im Rausch in die Playoffs

Miles Tention und die Tigers Tübingen durften nach einer starken zweiten Hälfte jubeln.
Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank- Tigers Tübingen ziehen nach 83:72 gegen BBC Bayreuth in die Playoffs ein.
- Etwa 2800 Zuschauer in der Paul-Horn-Arena.
- Erfolgreichste Spieler: Samuel Idowu (19), Till Jönke (14), Miles Tention (14).
- Starke zweite Hälfte und Schnellangriffe führten zum Sieg.
- Tigers spielten defensiv und offensiv stark nach dem Seitenwechsel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tigers taten sich in der ersten Hälfte jedoch sehr schwer gegen den Tabellen-13. aus Bayreuth, für den es im letzten Saisonspiel nur noch um die Ehre ging. Die Tübinger erzielten fast die Hälfte ihrer Punkte vor der Halbzeit von der Freiwurf-Linie, wo sie immerhin ohne Fehlwurf blieben (14). Aus der Distanz ging aber kaum was: Nur ein Dreier von Samuel Idowu bei insgesamt 16 Versuchen ging rein (6 Prozent). Spielerisch enttäuschten die Tigers.
Aufgrund der Ergebnisse in den anderen Hallen waren die Tigers zu diesem Zeitpunkt auf Rang 9 und damit nicht für die Playoffs qualifiziert.
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Tigers dann wie ausgetauscht: Defensiv waren die Tübinger nun viel präsenter. Die Dreier gingen jetzt auch rein. Und das Publikum feuerte die Tigers ebenfalls euphorisch an. Mit einer 63:57-Führung ging es ins Schlussviertel.
Auch da machten die Tigers da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und spielten teilweise wie im Rausch. Mit viel Tempo brachten die Tübinger Bayreuth immer wieder in Verlegenheit. Regelmäßig trafen sie nach Schnellangriffen. Nach einem solchen sorgte Kenny Cooper für eine 20-Punkte-Führung (81:61). Der Rest war dann Schaulaufen.
Erfolgreichster Tübinger Punktesammler war Samuel Idowu mit 19 Punkten, gefolgt von Till Jönke (14), Miles Tention (14) und Jay Nagle (12).l, die ebenfalls zweistellig punkteten.
Im Playoff-Viertelfinale im Modus Best-of-five geht es für die Tigers damit am Mittwoch beim Hauptrunden-Zweiten Gladiators Trier los. Am Samstag in einer Woche kommt Trier dann nach Tübingen.
Die Kirchheim Knights mit dem früheren Tübinger Spieler und Trainer Igor Perovic, der auch ein Kandidat als neuer Tigers-Trainer sein könnte, gehen trotz des Verlängerungssiegs bei den Dresden Titans (101:90) als Verlierer aus dem Kampf um die Playoff-Plätze. Sie sind das schlechteste Team im Vierervergleich mit Hagen, Tübingen und Bochum, die allesamt 20 Siege geholt haben, und landen damit auf Rang 9. Für Bochum auf Platz 8 ist es die erste Playoff-Teilnahme in der Pro A in der Vereinsgeschichte.
Weil die Tigers nach der Hauptrunde auf Rang 7 stehen, dürfen sie aller Voraussicht auch mit der Teilnahme und einem Heimspiel in der ersten Runde des BBL-Pokals in der kommenden Saison planen.