2. Basketball-Bundesliga
: Tigers Tübingen verlieren in Gießen - haben aber die Playoffs dennoch weiter in der eigenen Hand

Basketball-Zweitligist Tigers Tübingen hat am Samstagabend bei den Gießen 46ers mit 81:85 (44:40) verloren. Warum die Chance auf den Playoff-Einzug trotzdem realistisch bleibt.
Von
Vincent Meissner
Gießen
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GER, Gießen 46ers vs. Tigers Tuebingen, Basketball, Herren, Pro A, 2. Barmer Basketball Bundesliga, Saison 2024/2025, 19.04.2025: Kenny Cooper (Tigers Tuebingen #22) am Ball, davor Vikto Kovacevic (Gießen 46ers, #25),

GER, Gießen 46ers vs. Tigers Tuebingen, Basketball, Herren, Pro A, 2. Barmer Basketball Bundesliga, Saison 2024/2025, 19.04.2025

Foto: Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand

Tübingens Topscorer Kenny Cooper (am Ball) nahmen die Gießener (hier Viktor Kovacevic) gut aus dem Spiel: Er erzielte nur 2 Punkte.

Pressefoto-Eibner/Florian Wiegand
  • Tigers Tübingen verlieren 81:85 bei Gießen 46ers, Hoffnung auf Playoffs bleibt.
  • VfL Bochum verliert parallel, Tübingen hat Playoffs weiter in eigener Hand.
  • Samuel Idowu mit 26 Punkten bester Tübinger Scorer.
  • Freiwurf-Schwäche (58%) und strittige Schiedsrichter-Entscheidungen kosteten Punkte.
  • Sieg gegen BBC Bayreuth am Samstag entscheidet Playoff-Einzug.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A haben die Tigers Tübingen beim Tabellendritten in Gießen nach einem packenden Spiel knapp verloren. Da parallel der punktgleiche VfL Bochum, einer der beiden Konkurrenten um die letzten Playoff-Plätze, überraschend zu Hause mit 85:102 gegen die Guardians Koblenz verloren hat, haben die Tübinger den Einzug in die Endrunde um die Meisterschaft jedoch weiter in der eigenen Hand.

Mit einem Sieg am letzten Spieltag der Hauptrunde kommenden Samstag (19.30 Uhr) den BBC Bayreuth in der Paul-Horn-Arena, kommen die Tigers mindestens auf Rang 8. Der zweite Konkurrent Kirchheim Knights siegte standesgemäß 98:64 gegen Rasta Vechta II und zieht aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs an Tübingen vorbei auf Platz 7. Sollte Kirchheim in Dresden verlieren, würden die Tigers bei einem eigenen Heimsieg sogar noch auf Rang 7 klettern.

In Gießen war Samuel Idowu mit 26 Zählern - 20 in der ersten Hälfte - eifrigster Tübinger Punktesammler. Die Tübinger Schwäche an der Freiwurf-Linie (58 Prozent Trefferquote) war mitverantwortlich für die Niederlage. Zu Beginn des Schlussviertels, das die Tigers 17:24 verloren, gelang der Mannschaft von Interimstrainer Eric Detlev zudem fast sechs Minuten lang kein einziger Punkt. Umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen zugunsten von Gießen sorgten in der Endphase zudem für Frust bei den Tigers.