2. Basketball-Bundesliga: Tigers Tübingen gewinnen 90:72 (48:30) gegen die Nürnberg Falcons

Silas Oriane verteidigt gegen Köpple von den Nürnberg Falcons.
eibner/Nicolas Woern- Tigers Tübingen gewinnen gegen Nürnberg Falcons 90:72.
- Spielmacher Kenneth Cooper verletzt sich schwer.
- Tübingen führte zur Halbzeit 48:30.
- Idowu (21 Punkte), Jönke (20), Niedermanner (16) beste Werfer.
- Nächstes Spiel gegen Phönix Hagen am Samstag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tübinger handelten sich gleich zu Beginn eine 0:5 Hypothek ein, fanden dann aber dank Samuel Idowu immer besser ins Spiel. Der machte allein im ersten Viertel 9 Punkte. Kapitän Til Jönke sorgte per Dreier zum 12:11 (7. Minute) für die erste Tübinger Führung, die das Team auf 28:15 nach dem ersten Abschnitt ausbaute.
Im ersten Heimspiel des Jahres waren die Zweitliga Basketballer der Tigers Tübingen am Samstag gegen Nürnberg auf bestem Wege zu einem ungefährdeten Erfolg gegen den vorletzten, als die gelöste Stimmung jäh beendet wurde. Kenneth Cooper ging in der 13. Minute beim Dribbling plötzlich zu Boden, ohne von einem Gegenspieler berührt worden zu sein. Der Tigers Spielmacher wand sich vor Schmerzen und griff sich ans linke Bein. In der Halle wurde es still, die Fans waren geschockt. Cooper musste gestützt in die Kabine. Zur Halbzeit führt Tübingen mit 48:30. Ohnehin fehlte den Tigers bereits ein Trio: Melkisedek Moreaux, Miles Tention und Marvin Heckel fehlten verletzt. Nach Coopers Ausfall verblieben nur noch acht gesunde Tigers-Spieler
Nach dem Seitenwechsel kehrte Cooper zwar zumindest als Zuschauer zurück auf die Bank, doch den Tübingern fehlte seine ordnende Hand auf dem Feld. Zweieinhalb Minuten gelang kein Punkt, bis Jay Nagle einen Dreier zum 51:36 verwandelte. Das so komfortable Polster schrumpfte bis auf 7 Punkte zusammen. Jonas Niedermanner und Till Jönke brachten die Tigers im dritten Viertel zurück in die Spur. Beim 68:52 vor den letzten zehn Minuten war schon eine Vorentscheidung gefallen.
Trainer Domenik Reinboth: „Ich bin ganz ehrlich sprachlos und unfassbar stolz auf die Mannschaft. Was wir als Team geleistet haben, war einfach emotional großartig, wir wollten es unbedingt. Viele sagen immer, wir seien nur von Kenny Cooper abhängig, aber wir haben gezeigt, dass das nicht so ist „
Immerhin gab es zumindest teilweise Entwarnung bei Cooper: der Tigers Topscorer hat sich wohl einen Muskelfaserriss zugezogen. Am Ende nahm Cooper auf Krücken, die Wade dick verbunden, schon wieder am Jubelkreis des Teams teil.
Beste Werfer der personell gebeutelten Tübinger waren Samuel Idowu (21 Punkte), Till Jönke (20) und Jonas Niedermanner (16). Weiter geht es für die Tigers am Samstag bei Phönix Hagen.
