2. Basketball-Bundesliga
: Tigers Tübingen und Reutlingen Ravens erhalten Lizenz

Basketball-Zweitligist Tigers Tübingen hat die Lizenz für die kommende Saison in der 2. Bundesliga ProA erhalten. Wer nächste Saison die Gegner sind, ist allerdings noch nicht ganz klar.
Von
Vincent Meissner
Tübingen
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Tigers Tuebingen vs. Eisbaeren Bremerhaven, Basketball, 2. Basketball Bundesliga ProA, Saison 2025/2026, Spieltag 34, 02.05.2026: David Keckeis (Tigers Tuebingen General Manager),

Tigers Tuebingen vs. Eisbaeren Bremerhaven, Basketball, 2. Basketball Bundesliga ProA, Saison 2025/2026, Spieltag 34, 02.05.2026,

Foto: Eibner-Pressefoto/Florian Schust

David Keckeis hat gut lachen: Der erste Lizenzantrag, den der neue Tigers-Manager bei Liga eingereicht hat, ging anstandslos durch.

Eibner-Pressefoto/Florian Schust
  • Tigers Tübingen erhält die ProA-Lizenz ohne Auflagen oder Bedingungen.
  • Manager David Keckeis spricht von Planungssicherheit und stabiler Grundlage.
  • Playoff-Halbfinals: Hagen 1:0 Bremerhaven, Gießen 1:0 Kirchheim – nur Kirchheim ohne BBL-Antrag.
  • Mögliche Wildcard für den 18. BBL-Platz, falls Kirchheim das Finale erreicht.
  • ProA-Lizenzen: mehrere Klubs ohne Auflagen, andere mit Auflagen und/oder Bedingungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen kann die 2. Basketball-Bundesliga heute die Lizenzentscheidungen für die Spielzeit 2026/2027 in der ProA und ProB bekanntgeben“, schreibt die Liga auf ihrer Internetseite. Darin heißt es, dass die Tigers Tübingen als einer von 9 Klubs die Lizenz ohne Auflagen oder Bedingungen erhalten.

„Die Erteilung der Lizenz ohne Auflagen und ohne Bedingungen ist für uns ein sehr positives Signal“, zitieren die Tigers ihren neuen Manager David Keckeis, der erstmals für den Antrag zuständig war. „Gleichzeitig ist es eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit, die in den vergangenen Monaten im gesamten Klub geleistet wurde. Dieses Ergebnis zeigt, dass wir wirtschaftlich und organisatorisch auf einer stabilen Grundlage stehen und gibt uns gleichzeitig wichtige Planungssicherheit für die kommende Saison 2026/2027.“

Vier Klubs spielen im Halbfinale der Playoffs noch um den Einzug ins Finale und die beiden Aufstiegsplätze in die Bundesliga (BBL): Phoenix Hagen führt 1:0 gegen die Eisbären Bremerhaven und die Gießen 46ers liegen ebenfalls 1:0 gegen die Kirchheim Knights vorne. Einzig die Kirchheim Knights haben keinen Lizenzantrag für die 1. Liga gestellt und können deshalb nicht aufsteigen. Sollten sie das Finale erreichen, gäbe es vermutlich ein Wildcard-Verfahren um den 18. Platz in der BBL. Hagen erhält die Zweitliga-Lizenz im Nichtaufstiegsfall ohne Auflagen und Bedingungen. Gießen und Bremerhaven mit Auflagen und/oder Bedingungen.

Wer erhält die Lizenz für die ProA mit und ohne Auflagen und Bedingungen?

Folgende Klubs erhalten eine ProA-Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen: 
Tigers Tübingen, Löwen Braunschweig (Absteiger), BG Göttingen, Kirchheim Knights, Baskets Koblenz, Merlins Crailsheim, Academics Heidelberg (Absteiger), Nürnberg Falcons BC, Rhein-Stars Köln sowie Phoenix Hagen, falls der Bundesliga-Aufstieg nicht gelingen sollte

Folgende Klubs erhalten eine ProA-Lizenz mit Auflagen und/oder unter Bedingungen:
Artland Dragons, BBC Bayreuth, Miners Essen (Aufsteiger), Paderborn Baskets, PS Karlsruhe Lions, Baskets Wolmirstedt, Orange-Academy Ulm (Aufsteiger), VfL Stars Bochum sowie die Gießen 46ers und die Eisbären Bremerhaven, sollte der Bundesliga-Aufstieg nicht gelingen.

Auch die Reutlingen Ravens bekommen die Lizenz

Auch Regionalliga-Meister Reutlingen Ravens erhält nach dem sportlichen Aufstieg erwartungsgemäß erstmals die Lizenz für die 2. Basketball-Bundesliga ProB (3. Liga) – allerdings mit Auflagen oder unter Bedingungen, welche die Liga nicht näher beschreibt.