SV Frickenhofen
: Frickenhofen steigt nach Krimi auf

Der SVF bezwingt Heubach in der Relegation mit 5:4 nach Elfmeterschießen und spielt kommende Saison in der Kreisliga A1 des Bezirks Ostwürttemberg
Von
Thomas Nast
Gschwend
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Ausgerechnet Torhüter Luis Hirth (in Rot) trat zum entscheidendenElfmeter an. Der Keeper behielt die Ruhe, verwandelte sicher zum 5:4und machte damit den Aufstieg perfekt. Seine Mitspieler rennen ihmjubelnd hinterher.

Ausgerechnet Torhüter Luis Hirth (in Rot) trat zum entscheidendenElfmeter an. Der Keeper behielt die Ruhe, verwandelte sicher zum 5:4und machte damit den Aufstieg perfekt. Seine Mitspieler rennen ihmjubelnd hinterher.

Thomas Nast
  • SV Frickenhofen stieg nach Elfmeterschießen gegen Heubach in die Kreisliga A1 auf.
  • Nach 1:1 in 90 Minuten und torloser Verlängerung fiel die Entscheidung vom Punkt.
  • Torhüter Luis Hirth verwandelte den entscheidenden Elfmeter zum 5:4.
  • Spielverlauf: frühe Führung durch Alexander Frech, Ausgleich durch George Al Gahleb.
  • Heubach wirkte reifer, doch Frickenhofen hielt kämpferisch dagegen – Chancen blieben selten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn vorsichtig ab. Der TSV Heubach suchte zwar immer wieder den Weg nach vorne, fand jedoch zunächst keine Lücke in der gut organisierten Frickenhofener Defensive. Der SVF agierte in der Anfangsphase sehr abwartend, teilweise fast schon zu zurückhaltend.

Nach neun Minuten bot sich Heubachs Sari Serhat die erste Möglichkeit, als ihm der Ball in Strafraumnähe vor die Füße fiel. Überraschend kam er jedoch nicht zum Abschluss und SVF-Keeper Luis Hirth konnte die Situation problemlos entschärfen. Auf der Gegenseite meldete sich Frickenhofen durch René Galozy erstmals gefährlich an. Nach einem Eckball setzte er einen Kopfball nur knapp am Pfosten vorbei.

In der 21. Minute schlug der SVF dann eiskalt zu. Cedric Köger leitete ein schnelles Umschaltmoment ein und bediente Alexander Frech mustergültig. Der Angreifer setzte sich stark durch und schob zur umjubelten 1:0-Führung ein. Lange hielt die Freude allerdings nicht. Nur zwei Minuten später zog George Al Gahleb aus rund 16 Metern ab. Sein Ball sprang über Luis Hirth hinweg ins Netz, sodass die Partie wieder bei Null begann.

Chancen bleiben aus

In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld. Klare Torchancen blieben bis zum pünktlichen Pausenpfiff Mangelware. Heubach zeigte die reifere Spielanlage, doch Frickenhofen hielt kämpferisch stark dagegen.

Der zweite Durchgang begann aus Sicht des SVF alles andere als optimal. Die Mannschaft wirkte schläfrig und ließ Heubach immer wieder gefährlich in die eigene Hälfte kommen. Erst in der 69. Minute setzte Frickenhofen wieder ein Ausrufezeichen. Cedric Köger setzte sich auf der linken Seite durch, scheiterte mit seinem Abschluss jedoch am TSV-Schlussmann. Wenig später versuchte es Alexander Frech aus der Distanz, verfehlte das Tor aber nur knapp.

Mit zunehmender Spieldauer wurde Frickenhofen mutiger und kam immer häufiger vor das gegnerische Tor. Allerdings fehlte bei vielen Angriffen der letzte präzise Pass. Heubach erspielte sich dagegen immer weniger Offensivaktionen und fiel stattdessen vermehrt durch harte Fouls auf.

Natürlich konnte sich der SV Frickenhofen auch im Relegationsspiel auf seine Fans verlassen, wofür sich die Mannschaft mit einem Banner bedankte.

Natürlich konnte sich der SV Frickenhofen auch im Relegationsspiel auf seine Fans verlassen, wofür sich die Mannschaft mit einem Banner bedankte.

Thomas Nast

Da nach 90 Minuten kein weiterer Treffer fiel, musste die Verlängerung entscheiden. Dort hatte zunächst Heubach die große Chance zur Führung, nachdem ein Fehlpass bei Bilal Semmo landete. Sein Abschluss strich jedoch knapp am Pfosten vorbei. Anschließend war wieder Frickenhofen am Drücker und kam zu zwei vielversprechenden Angriffen, doch auch hier fehlte jeweils nur ein kleiner Schritt zum entscheidenden Treffer.

In der zweiten Hälfte der Verlängerung hatten Luka Peltsch und Paul Hinderberger den Sieg auf dem Fuß, scheiterten jedoch knapp. So musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

Dort bewies der SVF die stärkeren Nerven. Nachdem beide Mannschaften nahezu fehlerfrei verwandelten, trat ausgerechnet Torhüter Luis Hirth zum entscheidenden Elfmeter an. Der Keeper behielt die Ruhe, verwandelte sicher zum 5:4 und machte damit den Aufstieg perfekt.

Nach einem dramatischen Relegationsabend kannte der Jubel auf Frickenhofener Seite keine Grenzen mehr. Der SVF spielt in der kommenden Saison in der A1.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Fabian Bauer (116. Theo Leuze), Alexander Heppes (55. Tim Bauer) (78. Paul Hinderberger), Colin Postic (77. Kevin Danny Wolainski), Alexander Frech, Max Merkl, Cedric Köger, Rene Galozy, Finnegan Messer (91. Luka Peltsch)