Wimbledon 2025: So reagiert Social Media auf das Viertelfinale mit Laura Siegemund

Ließ gegen die Weltranglistenerste nichts unversucht: Laura Siegemund verlor erst spät gegen Belarusin Aryna Sabalenka nach drei Sätzen.
Kirsty Wigglesworth/AP/dpa- Laura Siegemund scheidet im Wimbledon-Viertelfinale 2025 nach hartem Dreisatz-Match aus.
- Gegnerin Aryna Sabalenka (Weltranglistenerste) gewinnt – Fans loben Siegemunds Spielintelligenz.
- Social Media reagiert mit Unterstützung und Anerkennung für die 37-jährige Metzingerin.
- Diskussionen, ob Kräfte nachließen oder Sabalenka zu geduldig spielte, dominieren die Kommentare.
- Siegemund plant vor der Heimreise einen Besuch in Londons Innenstadt und zeigt sich stolz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach zwei Sätzen waren sich Laura Siegemund und Aryna Sabalenka noch nicht einig, wer von beiden das Halbfinale bestreiten darf. Nach dem dritten war dann klar: Der Traum von einer schwarz-rot-goldenen Wimbledon-Schale ist vorbei, denn Laura Siegemund ist ausgeschieden. Nicht nur in ihrer Heimatregion wünschten die Menschen per Social Media ihr viel Erfolg. Immerhin hatten einige Dutzend Menschen den Beitrag auf Instagram des TC Metzingen, Siegemunds ehemaligem Verein, mit einem Herz versehen. Vor allem in den Kommentaren unter dem Posting des Veranstalters, Wimbledon, durfte sich Siegemund über sehr viel Lob und Unterstützung freuen. Die kommentierenden Zuschauerinnen und Zuschauer konnten nicht nur dem Niveau der Partie viel abgewinnen.
Laura im Wunderland
So freuten sich Tennisfans weltweit, dass eine ganz neue Spielerin am Ende der Runde den Titelgewinn feiern würde können – einige hielten es mit Laura Siegemund. Diese bot der Belarusin Aryna Sabalenka bis zum letzten Ball einen harten Kampf. Eine Userin lobte, dass sie es toll findet, wie Siegemund mit Spielintelligenz das Powerplay von Sabalenka stoppen würde. „Let's got, Laura“, schrieb ein weiterer Tennisfan, „du spielst das brillant!“ Ein anderer User ist sicher indessen sicher gewesen, dass Siegemund schon in zwei Sätzen hätte gewinnen müssen. Die viele Doppelfehler seien der Grund dafür, dass Sabalenka noch im Spiel gewesen ist. „Ihre Aufschläge springen so komisch weg“, stellt auch ein anderer Kommentar-Schreiber fest. Eine andere hätte Siegemund das Halbfinale schon aufgrund ihres Alters gegönnt. Mit 37 Jahren noch so eine Leistung abzureißen, da sollte die Metzingerin sich mit dem Match-Win belohnen. „Da muss man echt den Hut ziehen“, stimmte eine andere Tennisfreundin zu.
Für viele lebte Laura Siegemund ein ganz besonderes Märchen: „Laura ist wie Alice im Wunderland. Bitte lass den Traum nicht enden“, feuerte eine Frau sie an. Eine andere fragt sich, recht zu Beginn des Matches noch, ob Siegemund vielleicht nur „ein Lamm unter vielen Wölfen ist“? Ein Kommentar, der spätestens nach dem ersten Satz und Siegemunds zwischenzeitlich überzeugendem Auftritt, nur noch wenig Zuspruch bekam. „Im dritten Satz“, schreibt ein Sabalenka-Fan, „habe ich einfach nur noch Gänsehaut gehabt. Siegemund hat Sabalenka so genervt.“
Der Abschied tut weh
Uneinigkeit herrschte in der Community final darüber, warum Siegemund die Belarusin nicht doch noch besiegen konnte. „Sabalenka war geduldig und hat sich zurückgekämpft“, mutmaßt ein Fan. Andere wiederum glauben eher, dass der Deutschen am Ende einfach die Kräfte ausgingen. Dennoch rät ein Fan künftigen Gegnern von Sabalenka dieses Match für die Vorbereitung anzuschauen, denn „strategisch war das Masterclass von Siegemund“, meint er. Die Metzingerin wiederum möchte vor der Heimreise noch einmal die Londoner Innenstadt besuchen, wie sie nach dem Match der Nachrichtenagentur dpa erzählte. „Wenn dann irgendwann mal ein bisschen Entspannung eingekehrt ist, werde ich sicher stolz drauf sein“, so Siegemund. Vielleicht trifft sie auf diesem Spaziergang durch die Hauptstadt auch den ein oder anderen Fan, der ihr dann Lob und Anerkennung im realen Leben aussprechen kann.

