WFV-Pokal
: David gegen Goliath im WFV-Pokal

Für den SV Degerschlacht ist es eine besondere Partie: Es geht zu den Stuttgarter Kickers. Trainer Heiko Lichtenberger nimmt die Außenseiterrolle gelassen – und will mit seiner Mannschaft das Beste daraus machen.
Von
Felix Schiele
Metzingen
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SGM Altingen Entringen vs. SV Degerschlacht, Bezirkspokal, Finale, Wuerttemberg, Saison 2025/2026, 23.05.2026,: Heiko Lichtenberger (SV Degerschlacht, Trainer), Bezirkpokalsieger 2026 Alb ist der SV Degerschlacht, grenzeloser Jubel, 


SGM Altingen Entringen vs. SV Degerschlacht, Bezirkspokal, Finale, Wuerttemberg, Saison 2025/2026, 23.05.2026,

Eibner-Pressefoto/Andreas Ulmer

Der SV Degerschlacht reist als Bezirkspokal-Sieger auf die Waldau. Was geht für Trainer Heiko Lichtenberger und seine Mannschaft bei den Stuttgarter Kickers?

Eibner/Andreas Ulmer
  • SV Degerschlacht trifft am Mittwoch um 18.30 Uhr im WFV-Pokal auf die Stuttgarter Kickers.
  • Trainer Heiko Lichtenberger bleibt gelassen – das Team will gegen den Profi-Gegner gut aussehen.
  • Spezielle Vorbereitung gab es nicht. Fokus liegt auf Kondition in der laufenden Saisonvorbereitung.
  • Spielort ist der ADM-Sportpark, nicht das GAZi-Stadion, was den Trainer etwas enttäuscht.
  • Erwartet werden etwa tausend Kickers-Fans sowie 100 bis 150 Anhänger aus Degerschlacht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am kommenden Mittwoch, um 18.30 Uhr, trifft der SV Degerschlacht im Pokal des Württembergischen Fußball-Verbands (WFV)  auf die Stuttgarter Kickers – ein Spiel, das für den Verein alles andere als Alltag ist. Trainer Heiko Lichtenberger geht die Partie gegen den höherklassigen Gegner betont gelassen an: Der Stellenwert sei „relativ“, das Team freue sich aber auf das Duell und wolle gegen den Profi-Gegner so gut wie möglich aussehen.

Eine besondere Vorbereitung auf den Pokalfight gab es nicht. „Wir trainieren wie immer“, so Lichtenberger, der sich mit seinem Team mitten in der Saisonvorbereitung befindet. Konkrete Ziele hätten sich die Spieler intern nicht gesetzt – vielmehr gehe es darum, „viele Körner zu sammeln“ und die Kondition zu steigern.

Dass seine Mannschaft die sportlich unterlegene Rolle einnimmt, ist ihm dabei bewusst. Seine Elf werde dem Ball wohl häufiger hinterherlaufen, als ihn selbst zu kontrollieren. Trotzdem überwiegt die Vorfreude auf den großen Gegner – und auf die Kulisse. Denn mit Zuschauern wird gerechnet: Während die Stuttgarter Kickers laut Lichtenberger um die tausend Fans erwarten, wollen 100 bis 150 Anhänger den SV Degerschlacht unterstützen.

Ganz ungetrübt ist die Freude über den Rahmen allerdings nicht. Ausgetragen wird die Partie nicht im GAZi-Stadion auf der Waldau, in dem Lichtenberger nur zu gern gespielt hätte, sondern im kleineren ADM-Sportpark. Dass das größte Spiel der Vereinsgeschichte überhaupt beim Gegner steigt, hat einen konkreten Grund: Der SV Degerschlacht verzichtete freiwillig auf sein Heimrecht. Der organisatorische Aufwand für die nötigen Sicherheitsvorkehrungen wäre schlicht zu groß gewesen – ausschlaggebend dafür sind die teils rivalisierenden Fangemeinschaften zwischen Reutlingen und Stuttgart. Am liebsten hätte Lichtenberger die Partie zwar vor heimischem Publikum ausgetragen, mit der Auswärtslösung ist er am Ende aber zufrieden.

Zum Abschluss bleibt der Trainer seiner Linie treu: „Wir freuen uns und machen das Beste daraus.“ Die positiven Emotionen aus diesem besonderen Spiel möchte der SV Degerschlacht in jedem Fall mitnehmen.