WFV-Pokal 3. Runde: Der VfL Pfullingen scheidet am grünen Tisch aus

Max Florian Bieller (links) und der VfL Pfullingen werden nun doch nicht mehr am Pokal teilnehmen. Das Urteil des WFV bestätigt die Befürchtungen des Vereins.
Eibner/Dimitri Droftisch- VfL Pfullingen scheidet am grünen Tisch aus dem WFV-Pokal aus.
- Grund war ein falsch eingewechselter Spieler, der nicht im Spielbericht stand.
- Der WFV bestätigte das Aus und erkannte das Ergebnis gegen den TSV Ehningen ab.
- Ehningen rückt in die dritte Runde vor und trifft am Freitag, 7. August, 19 Uhr, auf den VfB Bösingen.
- VfL richtet den Fokus auf die Landesliga-Vorbereitung und testet bald gegen Bösingen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Wirklich groß, dass das Urteil des Württembergischen Fußballverbands (WFV) anders ausfallen könnte, war die Hoffnung wohl nicht, nun aber bestätigte der WFV auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE, das Aus für den VfL Pfullingen.
Zunichtegemacht, hat sich die tolle Aufholjagd in Überzahl, die sich das Team von Albert Lennerth am vergangenen Freitag im Flutlichtspiel gegen den TSV Ehningen geleistet hat. In der 73. Minute dann der Fehler, der zum Verfahren und zur Aberkennung des Ergebnisses führte. VfL-Spieler Philipp Babij war nicht auf dem Spielbericht hinterlegt, damit war er auch nicht berechtigt, auf dem Feld ins Geschehen einzugreifen. Geendet hatte das Spiel mit einem knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung.
Vermeidbarer Fehler?
Schon als am Sonntag bekannt wurde, dass der WFV sich mit diesem Vorgang beschäftige, gab sich VfL-Pressesprecher, Timo Schyska, geläutert: „Das ist ärgerlich, aber daran sind wir ganz klar selbst schuld.“ Scheinbar wurde die Bank auch noch vom Linienrichter währenddessen auf den Fauxpas aufmerksam gemacht, wie der Trainer des TSV, Johannes Pfeiffer, mitbekommen haben will. „Das Häkchen bei Philipp Baij wurde vergessen. Wir sind davon ausgegangen, dass wir den Spieler im Nachhinein eintragen können“, so Schyska zur Situation am Spielfeldrand und als Begründung, warum der VfL den Wechsel vornahm. Dafür gäbe es prominente Beispiele, auf die Schyksa im Gespräch ebenfalls verwies, dennoch würde der VfL das Urteil akzeptieren, wie er betonte. Die Verantwortlichen des WFV argumentieren, dass es eben nicht möglich sei, dem Spieler zum Beispiel eine gelbe Karte zu geben, was in der Verlängerung auch passiert ist, wenn sie nicht wissen, um wen es sich handelt.
Auf den Spieler kommen, mit Ausnahme von 40 Euro Strafe, keine weiteren Sanktionen zu, er könne an allen Wettbewerben teilnehmen.
Nun aber steht fest, dass sich der personell angeschlagene TSV Ehningen über das Ticket für die dritte Runde und die Begegnung mit dem VfB Bösingen freuen kann. In Absprache mit beiden Vereinen wird das Spiel am Freitag, 7. August, 19 Uhr, angepfiffen.
Der VfL kann indessen den Fokus auf die restliche Vorbereitung für die Landesliga-Saison legen. Was das erste Spiel der Saison anbelangt, könnte sich ein genauer Blick auf das Pokalspiel aber trotz eigenem Ausscheiden lohnen: Der VfL empfängt am Samstag, ab 14.30 Uhr, genau jenen VfB Bösingen zum Auftakt in die neue Runde. Beide Teams treffen dann zum 25. Mal aufeinander, 12 Mal gab es VfL-Siege.

