Sport Neckar-Alb - Eishockey-Landesliga
: TSG Reutlingen Black Eagles bewahrt im Nebel den Durchblick

8:0-Heimsieg zum Saisonstart gegen den EHC Zweibrücken Hornets 1b.
Von
swp
Reutlingen
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  • Mit diesem Kader begann die TSG Reutlingen Black Eagles die Saison 2022/23 in der Eishockey-Landesliga Baden-Württemberg – hintere Reihe von links: Joris Kehrer, Jesper Leis, Matthias Schreiber, Marc Welsch, Spielorganisator Nils Schöbel – mittlere Reihe von links: Eishallenbetreiber Tilo Fritz, Jonathan Krause, Frederik Kohler, Luis Fabig, Janne Göbel, Aaron Heusel, Jan Schmitt – vordere Reihe von links: Manuel Rogge, Martin Cervenka, Dennis Kramer, Trainer Timothy Rogers, Tobija Feierabend, Jan Babij, Florian Grad. Es fehlen: Mathew Lewis, Ingolf Abramyuk, Jakob Kehrer, Dominik Boensch, Sven Zinkora, Enrico Fritz, Lukas Borchert, Lukas Liewald und Colin Wolf.⇥

    Mit diesem Kader begann die TSG Reutlingen Black Eagles die Saison 2022/23 in der Eishockey-Landesliga Baden-Württemberg – hintere Reihe von links: Joris Kehrer, Jesper Leis, Matthias Schreiber, Marc Welsch, Spielorganisator Nils Schöbel – mittlere Reihe von links: Eishallenbetreiber Tilo Fritz, Jonathan Krause, Frederik Kohler, Luis Fabig, Janne Göbel, Aaron Heusel, Jan Schmitt – vordere Reihe von links: Manuel Rogge, Martin Cervenka, Dennis Kramer, Trainer Timothy Rogers, Tobija Feierabend, Jan Babij, Florian Grad. Es fehlen: Mathew Lewis, Ingolf Abramyuk, Jakob Kehrer, Dominik Boensch, Sven Zinkora, Enrico Fritz, Lukas Borchert, Lukas Liewald und Colin Wolf.⇥

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  • Eine physikalische Eigenart machte Fans und Spielern beim Eishockey-Saisonauftakt am Freitag in Reutlingen zu schaffen. Die warme Feuchtigkeit kondensierte über dem kalten Eis und sorgte für Nebelschwaden. Die Sichtverhältnisse in der Reutlinger Eishalle beim Heimspiel der TSG Black Eagles gegen den EHC Zweibrücken 1b waren durch die relativ hohen Außentemperaturen mehr als grenzwertig.⇥

    Eine physikalische Eigenart machte Fans und Spielern beim Eishockey-Saisonauftakt am Freitag in Reutlingen zu schaffen. Die warme Feuchtigkeit kondensierte über dem kalten Eis und sorgte für Nebelschwaden. Die Sichtverhältnisse in der Reutlinger Eishalle beim Heimspiel der TSG Black Eagles gegen den EHC Zweibrücken 1b waren durch die relativ hohen Außentemperaturen mehr als grenzwertig.⇥

    Baur
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Einen geglückten Saisonstart in die Eishockey-Landesliga Baden-Württemberg bei schwierigen Sichtverhältnissen durch Nebelschwaden in der Eishalle Reutlingen (siehe Foto vom Spiel) gab es für die TSG Reutlingen Black Eagles am Freitagabend.

Vor heimischem Publikum setzten sich die TSG Black Eagles deutlich mit 8:0 gegen die 1b-Mannschaft der EHC Zweibrücken Hornets durch. Dass die warme Feuchtigkeit über dem mit Ammoniak gekühlten Kunsteis kondensierte, war nicht das einzige Problem abseits des eigentlichen Spielgeschehens. Die Gäste aus  Rheinland-Pfalz, die aus geografischen Gründen als einziges Team außerhalb Baden-Württembergs in der Landesliga Baden-Württemberg antreten, waren wegen Verkehrsbehinderungen 45 Minuten zu spät angereist, sodass die Saisonauftaktpartie auch erst mit dieser Zeitverzögerung begonnen wurde.

Kleiner Gästekader

Der Tabellenletzte der fünftklassigen Landesliga der Vorsaison war zudem nur mit der Mindestspielerzahl von neun Feldspielern plus zwei Torhütern nach Reutlingen angereist. Reutlingens neuer Trainer Timothy Rogers konnte hingegen die mögliche Maximalzahl von 20 Feldspielern plus zwei Torhüter aufbieten.

Aufgrund der numerischen Überlegenheit war eine klare Partie zu erwarten. Bei den Black Eagles dauerte es jedoch lange, bis sie nach der Sommerpause wieder in den Spielmodus zurück fanden. Gegen einen stärkeren Gegner an der Rommelsbacher Straße hätten sich die Black Eagles sicherlich sehr schwer getan. Andererseits war auch deutlich zu erkennen, dass sich die TSG-Mannschaft ein Stück weit dem Spielniveau der Gäste anpasste. Trotz der deutlichen Überlegenheit kamen zu Beginn kaum echte Torchancen zustande. Besser lief es ab dem befreienden 1:0 in der 8. Minute durch Martin Cervenka. Dass der Rückstand für die EHC Hornets 1b nicht schon im ersten Drittel höher ausfiel, hatten die Gäste ihrem sehr gut aufgelegten Keeper Sergej Kastargin zu verdanken. Dieser wurde aber ab Mitte des zweiten Drittels von seinen Vorderleuten viel zu oft alleine gelassen, sodass die Black Eagls dem Kräfteverhältnis entsprechend zu weiteren Toren kamen.

Zunächst erhöhte Ingolf Abramyuk in der 31. Minute auf 2:0, gefolgt durch einen Überzahltreffer von Dennis Kramer in der 39. Minute. Trotz des Rückstandes steckten die Zweibrücken Hornets 1b nicht auf, sondern nutzten jeden Puckverlust der Black Eagles mit einem schnellen Gegenstoß aus und kamen so zu häufig gefährlich vor das Reutlinger Tor. Hier müssen die Black Eagles in den kommenden Partien ihr Defensivspiel verbessern, um weniger anfällig zu werden.

Im Schlussabschnitt gingen den Rheinland-Pfälzern bald die Kräfte aus. Lukas Borchert konnte in der 53. und 54. Minute auf 5:0 erhöhen. Jesper Leis kam nur 21 Sekunden später zum 6:0. Jan Schmitt in der 56. Minute und Marc Welsch in der 58. Minute schlossen zum 8:0-Endstand ab.

Am Samstag in Heilbronn

Bereits am Samstag um 15 Uhr geht es für die Black Eagles zum 1b-Team des Heilbronner EC ins Unterland. Der Unterbau des DEL2-Profiteams Heilbronner Falken unterlag knapp gegen die EKU Mad Dogs Mannheim 1b und die 1. CfR Pforzheim Bisons 1b, kam aber am letzten Spieltag zu einem überraschenden Sieg gegen die ESG Esslingen, die sicherlich im vorderen Tabellendrittel mitspielen wird. Die Reutlinger werden sich also in Heilbronn steigern müssen.

TSG Black Eagles: Rogge, Grad – Lewis, Welsch (1), Kohler, Leis (1), Schreiber, Abramyuk (1), E. Fritz, Feierabend, Kehrer, Cervenka (1), Babij, Krause, Borchert (2), Schmitt (1), Göbel, Kramer (1), Zinkora, Boensch, Heusel.

Strafzeiten: TSG 10 Minuten – EHC 1b 10 Minuten.