Skisprung VfL Pfullingen
: Ben Bayer debütiert auf der Groß-Titlis-Schanze im Weltcup

Auch ohne Finalteilnahme zieht Bayer ein positives Fazit zu seinem ersten Auftritt im Weltcup.
Von
Larissa Renz
Pfullingen/Engelberg
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SUI, FIS Skisprung Weltcup Engelberg, Qualifikation Gross-Titlis-Schanze, Herren, Saison 2025/2026, 19.12.2025 : BAYER Ben (Deutschland, VfL Pfullingen),

SUI, FIS Skisprung Weltcup Engelberg, Qualifikation Gross-Titlis-Schanze, Herren, Saison 2025/2026, 19.12.2025

Foto: Eibner-Pressefoto/Michael Memmler

Es ist vollbracht: Pfullinger Ben Bayer hat im schweizerischen Engelberg erstmals Weltcup-Minuten erlebt.

Eibner/Memmler
  • Ben Bayer aus Pfullingen debütierte beim Skisprung-Weltcup in Engelberg auf der Groß-Titlis-Schanze.
  • Bayer qualifizierte sich als drittbester Deutscher fürs Hauptfeld, erreichte 127,0 Meter und Rang 38.
  • Trotz verpasstem Finale zeigte sich Bayer stolz und zufrieden mit seinem ersten Weltcup-Auftritt.
  • Felix Hoffmann belegte Rang zwei, Philipp Raimund wurde Vierter, beide zeigten starke Leistungen.
  • Sieger des Wettbewerbs war Domen Prevc aus Slowenien, Hoffmann fehlten 3,80 Meter zum Sieg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Fürs Erste war es ganz okay“, resümierte Ben Bayer. Der junge Skispringer hatte nicht nur eben sein erstes Skisprung-Weltcup-Interview in der Sportschau erlebt, sondern war auch zwei Mal die große Schanze im schweizerischen Engelberg hinuntergesaust – durchaus nervös bei seiner Premiere. Immerhin konnte er sich als drittbester Deutscher am Freitag für das Hauptfeld am Samstag qualifizieren (121,0 Meter). Bayer, der seine Skisprung-Anfänge beim VfL Pfullingen gemacht hat, kam auf eine Weite von 127,0 Meter. Unsicherheiten am Schanzentisch wirkten sich ungünstig auf die Flugphase aus. Der 21-Jährige, der inzwischen beim Zoll untergekommen ist und in Hinterzarten trainiert, beendete den Wettkampftag auf Rang 38. Somit verpasste Bayer bei seinem Debüt das Finale zwar deutlich, die Gefühlslage war dennoch positiv: „Ich bin froh und stolz über mein Weltcup-Debüt“, sagte er am Mikrofon.

Auch wenn er dem Skisprung-Tag noch nicht seinen Stempel aufdrücken konnte, seine deutschen Teamkollegen Felix Hoffmann und Philipp Raimund zeigten sich in Topform, konnten sich an der Spitze festbeißen. Hoffmann musste sich um 3,80 Meter dem Gesamtsieger Domen Prevc aus Slowenien geschlagen geben. Mit seinen Weiten über 138,0 und 141,0 Meter verteidigte er aber Rang zwei gegen den Japaner Ren Nikaido. Auf Rang vier dann Raimund. Er sprang 138,0 und 135,0 Meter und blieb damit auf Tuchfühlung mit der Spitzengruppe des Tages. Auf Rang 15, mit fast 40 Metern weniger gesamt, war als letzter deutscher Teilnehmer noch Pius Paschke anzutreffen, der trotz gutem zweiten Sprung nicht mehr aufholen konnte (123,0 und 130 Meter).