Kreisligsa Alb: Zwei Teams, die sich mehr erhofft hatten

Das war das bisher einzige Erfolgserlebnis für Wisar Salihi (am Ball im Spiel gegen Bad Urach) und die TuS Metzingen II. Gegen den FV Bad Urach gab es einen 4:1-Sieg.
Joachim Baur- TuS Metzingen II trifft im Abstiegskampf auf SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten.
- Metzingen nach fünf Niederlagen in Folge auf Platz 15, SGM auf Platz 13 der Tabelle.
- Trainer Abele sieht Fortschritte, Ziel bleibt der Klassenerhalt trotz schwachem Saisonstart.
- Offensive der Metzinger mit nur 8 Toren in 7 Spielen bisher wenig effektiv.
- SV Hülben als Favorit gegen Schlusslicht TSG Münsingen gefordert, Toptorjäger Locher mit 11 Treffern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sechs Partien finden in der Kreisliga A1 Alb am Sonntag statt. Für die zweite Mannschaft der TuS Metzingen ein immens wichtiger Spieltag. Vor eigenem Publikum empfängt die Mannschaft des Trainerduos Ali Abele und Giuseppe Pirracchio die SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten. Beide Mannschaften stehen punktemäßig doch weit hinter ihren eigenen Erwartungen. So empfängt der Fünfzehnte Metzingen die SGM, welche sich auf dem 13. Platz in der Tabelle aktuell einordnet. Über die Relegationsspiele gegen die SG Reutlingen II und im Finale gegen die U23 des TSV Sondelfingen haben die Metzinger den Sprung in die A-Liga geschafft. Doch schnell ist das Team in der neuen Liga wieder auf den Boden der Tatsachen angekommen. Nach einer Niederlage zum Auftakt beim SV Hülben, konnte die TuS als Aufsteiger in der Folgewoche gegen den FV Bad Urach mit einem 4:1 den ersten Dreier in der neuen Liga feiern. Zuletzt hagelte es aber für die immens junge Mannschaft nur Niederlagen.
In den zuletzt absolvierten fünf Ligaspielen ging die TuS stets mit leeren Händen vom Platz. „Wir müssen als Aufsteiger in der neuen Liga erst noch ankommen. Ein Aufstieg ist mit sehr vielen Siegen verbunden. Nun gilt es aber auch zu lernen, die ein oder andere Niederlage zu verkraften und das Momentum für sich zu drehen und in den Abstiegskampf umzuschalten. Der Klassenerhalt ist für uns die oberste Priorität. Aber sicherlich haben wir uns den Start anders vorgestellt und ein paar Punkte mehr einkalkuliert zu diesem Zeitpunkt“, sagt Trainer Abele. Abele kennt die Liga. Der neue TuS- Coach war zuvor zwei Jahre beim Ligakonkurrenten SGM Steinhilben/Trochtelfingen als Co-Trainer unter dem jetzigen Engstinger Chefcoach Bernd Hirschle tätig, ehe er dann als Co-Trainer und Betreuer bei der zweiten Mannschaft der Metzinger anheuerte. Nach dem Aufstieg übernahm er das Trainerzepter von Antonio Grimaldi, der bei der TuS nach wie vor die Ämter des Jugendvorstandes und des sportlichen Leiters innehat.
Trotz vieler Abgänge von Leistungsträgern, sieht Abele seine Mannschaft auf einem guten Weg. „Ich sehe Fortschritte und die Jungs lernen von Woche zu Woche dazu. Man muss die Sache auch realistisch sehen, auch wenn in den letzten Spielen definitiv mehr drin gewesen ist“, ergänzt der neue Coach. Damit spricht der 37-Jährige, die 0:1-Niederlage in der Vorwoche beim SV Lautertal an. „In Lautertal wäre ein Unentschieden nach dem gesamten Spielverlauf völlig gerecht gewesen. Leider geraten wir früh in Rückstand und schaffen es dann nicht mehr uns heranzuspielen.“ Im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten FC Engstingen habe das Team laut Abele eine richtig starke Leistung gezeigt und den Favoriten trotz der 2:3-Niederlage gehörig über lange Phasen des Spiels gehörig Paroli geboten.
Ein Blick auf das Torverhältnis zeigt das Manko der Metzinger. Mit nur acht Treffern in sieben Spielen reiht sich die Offensive eher in den unteren Kategorien ein. Auch wenn es noch sehr früh in der Saison ist und erst sieben Spieltage absolviert wurden, ist die kommende Begegnung am Sonntag (13 Uhr, Otto-Dipper-Stadion Metzingen) schon ein kleines Schlüsselspiel. Bis auf den urlaubsbedingt fehlenden Bastian Emshoff kann das Tus-Trainerteam auf einen vollen Kader zurückgreifen.
Nicht das einzige schwere Los im Tabellenkeller
Eine klare Favoritenrolle besitzt der aufstiegsambitionierte SV Hülben im Spiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht TSG Münsingen. „Um vorne dranzubleiben, ist ein Sieg am Sonntag absolut wichtig. Dennoch unterschätzen wir keinen Gegner, auch wenn Münsingen in den letzten Wochen viele Gegentore bekommen hat“, sagt Hülbens Co-Spielertrainer und Liga-Toptorjäger Christian Locher, der sein eigenes Torekonto von aktuell elf Treffern am Sonntag weiter ausbauen könnte. Münsingen bekam in der Vorwoche gegen den TSV Wittlingen mit einer 0:10-Klatsche mächtig auf die Mütze.