Ironman Austria
: Arne Leiss mit hervorragender Vorstellung

Der Athlet vom TSV Dettingen bringt aus der Alpenrepublik einen zehnten Platz mit nach Hause.
Von
Frank Alber
Dettingen
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Arne Leiss konnte sich auf dem Rad im Weltklassefeld weit vorne behaupten.

Arne Leiss konnte sich auf dem Rad im Weltklassefeld weit vorne behaupten.

Peter Kächele
  • Ironman Austria: Arne Leiss vom TSV Dettingen wird bei den Profis Zehnter.
  • Er kommt nach 8:00:49 Std ins Ziel – Sieger ist Ceccarelli in 7:48:07 Std.
  • Nach starkem Schwimmen steigt er als Vierter aus dem Wasser und als Fünfter vom Rad.
  • Der Marathon fällt ihm ab km 25 schwerer, Sowieja überholt ihn kurz vor dem Ziel.
  • Leiss läuft 2:51:30 Std im Marathon – schnellster Lauf: Sowieja mit 2:38:50 Std.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Sonntag kämpften beim Ironman Austria 3000 Triathleten um 40 Startplätze für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Bei den Profis ging es um 75.000 US-Dollar Preisgeld. Arne Leiss (TSV Dettingen/Keforma Team) stürzte sich bei besten Bedingungen um 6.30 Uhr mit 54 weiteren Profis in den Wörthersee.

Die Schwimmstrecke ging 2,8 km durch den Wörthersee und dann noch einen Kilometer durch den Lendenkanal. Arne Leiss zählt weltweit zu den stärksten Schwimmern auf der Langdistanz. Nach 47 Minuten erreichte er hinter Lokalmatador Knabl, Angert (D) und Ceccarelli (ITA) als Vierter die erste Wechselzone.

Die 180 km-Radstrecke ist mit rund 1800 Höhenmetern keine Hochgeschwindigkeitsstrecke, aber dennoch flüssig zu fahren. Der Italiener setzte die anderen mit einem hohen Tempo gleich unter Druck, doch auch hier war der Bad Uracher immer aufmerksam bei der Spitze dabei. Als nach 30 Kilometern am Faaker See attackiert wurde, entschied er sich mitzugehen, um in Schlagdistanz zu den Führenden zu bleiben. So konnte er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 42 km/h nach 4:16:40 auf Platz 5 vom Rad steigen.

Die Beine fühlten sich für den Marathon noch ganz gut an, aber es war klar, dass hinter ihm noch einige richtig gute Läufer unterwegs waren. Mit einem Tempo von 3:50 Minuten pro Kilometer war er auf den ersten 25 km stabil unterwegs, dann wurde es vorübergehend etwas zäh und er musste vier Athleten passieren lassen. Bei Kilometer 40 lag er noch auf Platz 9. Von hinten kam jedoch Dominik Sowieja (D) angeflogen, der mit 2:38:50 Std den schnellsten Marathon lief.

Diesem Angriff auf den letzten Metern konnte Arne Leiss nichts mehr entgegensetzen und landete mit 15 Sekunden Rückstand auf Platz 10 (Marathon 2:51:30 Std).

Der Sieg ging nach 7:48:07 Std an Ceccarelli vor Breivold (NOR) und Angert. Arne Leiss finishte in beeindruckenden 8:00:49 Std.