Handball DHB-Pokal der Frauen: Das geht nicht deutlicher: Tussies siegen mit 52:11

Die Tussies Metzingen flogen förmlich in die zweite Runde des DHB-Pokals. Hier am Ball Neuzugang Maraike Kusian, die sich eifrig am 52:11-Sieg bei der HSG Hunsrück beteiligte.
Eibner/Dennis Irmiter- TuS Metzingen gewann in Runde eins des DHB-Pokals bei HSG Hunsrück mit 52:11.
- Metzingen führte nach acht Minuten 8:0, zur Pause stand es 25:3.
- Svenja Demmel war mit sieben Treffern beste Werferin, Gabriela Bitolo traf per Siebenmeter.
- Charlotte Cholevová erzielte den 50. Treffer – Hunsrück traf zum Schluss zum 11:52.
- Trainerin Miriam Hirsch lobte Disziplin und dankte den Organisatoren für das Handballfest.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Auftakt in die neue Saison gewann Bundesligist TuS Metzingen beim amtierenden Rheinlandpokalsieger HSG Hunsrück mit 52:11 und sicherte sich somit das Ticket für die 2. Runde. Für die Handballabteilung der HSG Hunsrück war es ein Tag für die Geschichtsbücher. Seit Wochen liefen die Vorbereitungen für die Erstrundenpartie im DHB-Pokal auf Hochtouren und die Vorfreude auf das Spiel gegen den Deutschen Pokalsieger von 2024 war groß.
Keine eigenen Gesetze
Auch wenn der Pokal manchmal durchaus seine eigenen Gesetze hat, so war es am Ende doch eindeutig. Dies tat jedoch der Stimmung in der Halle keinen Abbruch und nicht nur die kleinen Zuschauer heimsten nach Spielende das ein oder andere Autogramm ein, sondern auch Bilder mit den Bundesligaspielerinnen standen hoch im Kurs.
Auf dem Feld waren die Tussies von Beginn an hellwach und lagen nach acht gespielten Minuten bereits mit 8:0 in Führung, ehe der Regionalligist zu seinem ersten Treffer kam. Die kompakte Abwehr der Ermstälerinnen machte es der HSG schwer. Den Rest erledigte die in der ersten Halbzeit das Metzinger Gehäuse hütende Sára Suba. Erst beim Stand von 1:12 schlich sich eine kurze Torflaute im Spiel der Tussies ein, was auch daran lag, dass sich Hunsrücks Keeperin Nina Schmall gleich mehrfach auszeichnen konnte. Anschließend ging es über den Spielstand von 1:19 (24.) zum Halbzeitergebnis von 3:25.
War im ersten Abschnitt vielleicht der Respekt vor dem Gegner zu groß, so legte der Rheinlandpokalsieger diesen mit Beginn der zweiten Hälfte durchaus ab. Der erste Treffer gehörte der HSG, drei weitere folgten bis zur 38. Zeigerumdrehung. Doch mit zunehmender Spieldauer zog Metzingen weiter davon.
Mit viel Tempo unterwegs beim Handballfest
Immer wieder ging es dabei über Tempogegenstöße, die zum Erfolg führten. Gabriela Bitolo gelang per Siebenmeter Treffer Nummer 40 – der 50. ging auf das Konto von Charlotte Cholevová. Aber auch die HSG Hunsrück sollte mit der Schlusssirene nochmals erfolgreich sein und traf zum Endstand von 11:52. TuS-Trainerin Miriam Hirsch meinte nach Spielende: „Wir haben diszipliniert gespielt, dabei wenig Fehler gemacht und bis zum Ende konzentriert durchgezogen. Mein Dank geht auch an alle Organisatoren der HSG Hunsrück, dass wir hier gemeinsam ein Handballfest feiern durften.“