Handball-Bundesliga Frauen: Vertragsauflösung bei den Tussies

Maraike Kusian (rechts) legt den Ball aus der Hand. Der Vertrag mit den Tussies Metzingen, wurde einvernehmlich aufgelöst.
Eibner/Tobias Baur- TuS Metzingen löst den Vertrag mit Maraike Kusian einvernehmlich auf.
- Gründe sind persönlich und privat, Kusian beendet ihre Profi-Karriere.
- Auf Rechtsaußen führt Marie Stumpf, unterstützt von Ermira Lutolli.
- Stumpf traf bisher 20-mal, fünf im Derby gegen Neckarsulm – Quote hundert Prozent.
- Das Duo spielt zumindest bis zur EM-Pause, der Verein beobachtet den Markt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Es war ein kurzes Gastspiel, das Maraike Kusian bei der TuS Metzingen gegeben hat. Den vor Saisonbeginn geschlossenen Vertrag hat man in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, wie der Verein mitteilt. Auf Rechtsaußen wird Marie Stumpf von Ermira Lutolli unterstützt, die schon in den letzten Spielen im Aufgebot der „großen Tussies“ stand. Die 18-Jährige ist ansonsten bei der HSG Stuttgart/Metzingen zu Hause, war in der vergangenen Saison in der A-Jugend noch Top-Scorerin der HSG beim Final Four um die Deutsche Meisterschaft.
Gründe sind privat
Für die Vertragsauflösung mit Maraike Kusian werden persönliche und private Gründe angeführt. Die gebürtige Wolfsburgerin, die zuvor bei Borussia Dortmund spielte, wird ihre Profi-Karriere beenden. Sowohl Trainerin Miriam Hirsch als auch Geschäftsführer Ferenc Rott bedauern den Schritt. Schon seit dem Heimspiel gegen den Thüringer HC vom 19. September steht die 24-Jährige nicht mehr im Kader der Pink Ladies.
Auf der Rechtsaußenposition ist Marie Stumpf die Nummer eins. 20 Treffer wurden für die Linkshänderin bisher notiert, fünf davon am vergangenen Samstag im Derby gegen Neckarsulm, was einer hundertprozentigen Quote entsprach. „Wir wussten, dass Marie das Talent hat, die Nachfolge von Sabrina Tröster antreten kann. Mich freut besonders, dass sie nach den langwierigen Schienbeinproblemen so zurückgekommen ist“, sagt Ferenc Rott. Ermira Lutolli als Nummer zwei hochzuziehen, ist ein logischer Schritt. „Wir gehen damit bei der TuS weiter den Weg mit jungen Talenten“, verdeutlicht Miriam Hisch. Das Duo wird man zumindest bis zur EM-Pause im pinken Trikot sehen. Dass Ferenc Rott den Markt beobachtet, ist indes auch logisch, weil er das immer tut.