Handball-Bundesliga Frauen: Selina Lindemann beendet ihre Karriere

Vor zwei Jahren schloss sich Selina Lindemann den Tussies Metzingen an. Sie kann auf eine durchaus erfolgreiche Phase ihrer Karriere zurückblicken – aktuell ist sie die beste Schützin in pink.
eibner/Max Vincen- Selina Lindemann beendet im Sommer mit 28 Jahren ihre Karriere als Handballerin.
- Sie ist aktuell beste Torschützin der Tussies Metzingen mit 106 Treffern – 47 per Siebenmeter.
- Stationen zuvor: TGV Abstatt, SG Schozach-Bottwartal, Sport-Union Neckarsulm und Göppingen.
- 2024 schloss sie sich den Pink Ladies an und will die letzten Spiele noch genießen.
- Der Verein lobt ihre Zuverlässigkeit, so Geschäftsführer Ferenc Rott.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Selina Lindemann, die aktuell erfolgreichste Torschützin der Tussies Metzingen, wird im Sommer im Alter von 28 Jahren ihre Karriere als Handballerin beenden. In der laufenden Saison erzielt die Linksaußen bislang 106 Treffer für die Tussies, darunter 47 Siebenmetertore – vor zwei Jahren war sie aus Göppingen ins Ermstal gewechselt.
Mit dem Handballspielen begonnen hat Lindemann im Alter von sechs Jahren beim TGV Abstatt – später SG Schozach-Bottwartal. Im Jahr 2014 wechselte Lindemann zur Sport-Union Neckarsulm und sammelte erste Zweitligaerfahrung. Zudem stieg sie mit der Sport-Union in die 1. Bundesliga auf und war dort über Jahre hinweg ein fester Bestandteil des Teams. Zur Saison 2022/2023 wechselte die dreifache deutsche Nationalspielerin zum Zweitligisten nach Göppingen und schaffte mit den Fisch Auf-Frauen ebenfalls den Aufstieg ins Oberhaus, bevor sie sich im Jahr 2024 den Pink Ladies anschloss.
„Die Entscheidung, meine Karriere im Sommer zu beenden, ist mir nicht leichtgefallen. Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die zwei Jahre hier im Verein zurück – auf viele besondere Momente, tolle Begegnungen und eine Zeit, die mich sportlich und persönlich geprägt hat. Gleichzeitig spüre ich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, ein neues Kapitel im Leben zu beginnen. Ich blicke mit einem Lächeln zurück und werde die letzten Spiele im pinken Trikot in vollen Zügen genießen“, so wird Lindemann in der Mitteilung des Vereins zitiert. Auch die Verantwortlichen der TuS Metzingen finden lobende Worte: „Selina war in den vergangenen zwei Jahren eine sehr zuverlässige Leistungsträgerin in unseren Reihen“, sagte der Geschäftsführer der Tussies, Ferenc Rott.