Handball-Bundesliga Frauen
: Sabrina Tröster verlässt die TuS Metzingen

Die  Rechtsaußen der TuS Metzingen schließt sich zur kommenden Saison dem Thüringer HC an.
Von
Wolfgang Seitz
Metzingen
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TusSies Metzingen vs. ATH Strasbourg, Handball, Testspiel, Saison 2025/2026, 17.12.2025: Sabrina Troester (TusSies Metzingen, #07)

TusSies Metzingen vs. ATH Strasbourg, Handball, Testspiel, Saison 2025/2026, 17.12.2025

Foto: Eibner-Pressefoto/Tobias Baur

Sabrina Tröster wird nur noch bis zum Saisonende ihre Tore für die TuS Metzingen werfen. Dann wechselt die Rechtsaußen zum Thüringer HC.

Eibner/Tobias Baur
  • Sabrina Tröster verlässt die TuS Metzingen und wechselt zur kommenden Saison zum Thüringer HC.
  • Die 21-jährige Rechtsaußen erzielte in der laufenden Saison 43 Tore und ist Dritte im Teamranking.
  • Tröster feierte 2024 mit Metzingen den DHB-Pokalsieg und debütierte 2025 im deutschen Nationalteam.
  • Sie sieht den Wechsel als neue Herausforderung und dankt Metzingen für ihre Entwicklung.
  • THC-Trainer Herbert Müller lobt Tröster als großes Talent und erwartet Begeisterung bei den Fans.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist die erste Personalentscheidung, die beim Handball-Bundesligisten TuS Metzingen im Hinblick auf die kommende Spielzeit verkündet wird. Und sie wird den Fans gar nicht gefallen, weil ein Eigengewächs den Verein verlässt. Sabrina Tröster zieht es zum Bundesligakonkurrenten Thüringer HC.

In der Jugend wechselte die 21-jährige Linkshänderin vom VfL Pfullingen nach Metzingen. 2022 erhielt sie ihren ersten Profivertrag. Größter Erfolg in ihrer Karriere war sicherlich der Sieg im DHB-Pokal 2024 mit den TUSSIES. Die schnelle Rechtsaußen gilt als Gegenstoßspezialistin, kann aber auch von der angestammten Position aus die gegnerischen Torhüterinnen zur Verzweiflung treiben. In der laufenden Runde erzielte die Rechtsaußen bislang 43 Tore für die Pink Ladies, ist damit Dritte im internen Ranking.

Am 6. März 2025 debütierte Sabrina Tröster im deutschen Nationalteam, es folgte noch ein weiterer Einsatz, für die WM hat Bundestrainer Markus Gaugisch sie nicht berücksichtigt.

„Sabse“ schlägt ein neues Kapitel auf

Sabrina Tröster wird in der Pressemitteilung der TuS zitiert: „Ich bin in der C-Jugend von meinem Heimatverein aus Pfullingen nach Metzingen gekommen und bin dem Verein dankbar dafür, was ich hier erleben durfte. Ich bin hier großgeworden und habe die Chance bekommen, mich zu entwickeln. Über die Jugendnationalmannschaft bis hin zur Bundesligaspielerin und letztendlich durfte ich als TUSSIE auch meine ersten A-Nationalmannschaftseinsätze feiern. Unvergesslich bleibt selbstverständlich der DHB-Pokalsieg. So ist es auch ein weinendes Auge, welches meine Entscheidung begleitet, aber sportlich wie privat wartet nun eine neue Herausforderung auf mich“, sagt Tröster.

Geschäftsführer Ferenc Rott hätte sie gerne länger im pinkfarbenen Trikot gesehen: „Sabrina hat bei uns eine super Entwicklung genommen. Wir haben auf ihr Talent gesetzt und sie so in den Bundesligakader eingebaut. Sie hat sich nun dazu entschlossen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Wir bedanken uns bei Sabse für ihren jahrelangen Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.“

Herbert Müller ist begeistert

THC-Cheftrainer Herbert Müller blickt voller Vorfreude auf die gemeinsame Arbeit: Sabrina Tröster sei „eines der größten Talente auf Rechtsaußen, die wir in Deutschland haben“. Sie habe sich in den vergangenen Jahren „ihre Sporen in der Bundesliga verdient“. Dass sie den Weg nach Thüringen wähle, sei „eine große Verpflichtung“ für den Verein und ein wichtiger Schritt für ihre weitere Entwicklung. Müller zeigt sich überzeugt, dass Tröster „durch ihren Tordrang, ihre Treffsicherheit und ihre offensive, gewinnende Art“ schnell die Fans begeistern werde.