Handball Bundesliga Frauen
: Neue Saison, neuer Spielmodus – Klappe, die Zweite

Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende beschließen Dachverband und die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga einige kleine Veränderungen am Spielmodus.
Von
Larissa Renz
Metzingen
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TusSies Metzingen vs. BVB Borussia Dortmund Handball, Handball, HBF, Playoff, Viertelfinale Spiel 2, Saison 2024/2025, 26.04.2025: die TusSies feiern den Sieg nach Verlaengerung gegen Dortmund

TusSies Metzingen vs. BVB Borussia Dortmund Handball, 
Handball, HBF, Playoff, Viertelfinale Spiel 2, Saison 2024/2025, 26.04.2025

Foto: Eibner-Pressefoto/Tobias Baur

Die Play-off-Spiele der TusSies Metzingen waren zuweil eine große Party. Die Play-offs bleiben erhalten, die Liga hat jedoch nach nur einer Saison schon weitere Änderungen beschlossen.

eibner/Tobias Baur
  • Neuer Spielmodus der Handball Bundesliga Frauen (HBF) ab 2024/2025 beschlossen.
  • Meisterschaft im Best-of-3-System, Platz 5 und Play-downs im „Jeder gegen Jeden“-Modus.
  • Relegationsspiele zwischen 1. und 2. Bundesliga eingeführt.
  • Hallenvorgaben bis 2029 verlängert; Übergangsregelungen mit Kompensationen.
  • Ab 2029/30 nur Hallen, die alle Anforderungen erfüllen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gerade hatten sich Vereine, Spieler und alle Fans die Regeln des neuen Spielmodus 2024/2025 halbwegs durchschaut, da verkünden die Liga und alle Erst- und Zweitligavereine nach der Mitgliederversammlung am Wochenende erneut Veränderungen für die kommende Saison. Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) hat zusammen mit den Clubs der ersten und zweiten Bundesliga die Fortsetzung der 2020 verabschiedeten Weiterentwicklungsstrategie beschlossen.

Nach den Erfahrungen der ersten Durchführung werden Änderungen am Play-off-Modus der Handball-Bundesliga vorgenommen, die vor allem der Planbarkeit der Partien zugutekommen sollen, wie die Liga bekannt gab. Die Mannschaften, die die Hauptrunde auf den Plätzen eins bis vier beenden, spielen im bekannten Best-of-3-System über Halbfinale und Finale den Deutschen Meister unter sich aus. Der fünfte Platz wird hingegen in einer doppelten Runde „Jeder gegen Jeden“ unter den Teams ausgespielt, welche die Hauptrunde auf den Plätzen fünf bis acht abgeschlossen haben. Auch die Play-downs werden als doppelte Runde im System „Jeder gegen Jeden“ ausgespielt, hier treten die Teams auf den Plätzen neun bis 12 gegeneinander an. Außerdem werden Relegationsspiele zwischen der ersten und zweiten Bundesliga eingeführt, wobei der Vorletzte der Play-Down-Runde auf den Zweiten der 2. Bundesliga trifft.

Im Hinblick auf die Voraussetzungen der Spielhallen und Arenen soll den Clubs eine längere Übergangsfrist gewährt werden, um die in der Weiterentwicklungsstrategie festgelegten Voraussetzungen von Längstribunen auf beiden Seiten und einer Mindestkapazität von 1500 Zuschauern zu erfüllen. Innerhalb der Frist, welche bis zum Ende der Spielzeit 2028/29 gilt, können Vereine übergangsweise in Hallen spielen, welche nur eine der beiden Kernvoraussetzungen erfüllen. So sind Spielstätten zulässig, die entweder die Vorgabe zur Mindestkapazität von 1500 Zuschauern erfüllen, oder über zwei Längstribünen verfügen, wobei in diesem Fall eine Mindestkapazität von 1200 Zuschauern gegeben sein muss. Beides Voraussetzungen, die die TuS Metzingen und die Öschhalle als Austragungsort von der Regelung ausschließen. Diese Übergangsregelung gilt auch für die übrigen Vereine bereits nicht mehr für die Play-Off-Spiele der Saison 2027/28 und 2028/29.

Im Sinne des fairen Wettbewerbes werden bei einer Nutzung solcher Spielstätten Kompensationszahlungen fällig, welche den Vereinen zugutekommen, die bereits die geforderten Voraussetzungen mit ihren Hallen erfüllen. Mit der Beschlussfassung einhergehend haben sich die Clubs zudem verpflichtet, dass ab dem Start der Spielzeit 2029/30 fest in Hallen gespielt werden muss, welche den Anforderungen der Weiterentwicklungsstrategie in vollem Umfang entsprechen.