Handball, 3. Liga
: VfL-Auftakt macht Lust auf mehr

Der VfL Pfullingen ist mit einem 33:25 (17:13)-Sieg gegen den TSB Schwäbisch Gmünd in die 3. Liga gestartet.
Von
Wolfgang Seitz
Pfullingen
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3. Liga, Männer Süd, VFL Pfullingen - TSB Schwäbisch Gmünd: 3. Liga, Männer Süd, VFL Pfullingen - TSB Schwäbisch Gmünd, 29.06.2026 - Neuzuang Sören Hamann (VFL Pfullingen) jubelt

Foto: Axel Grundler

Das hat er fein gemacht. Neuzugang Sören Hamann feierte einen bärenstarken Einstand im Tor des VfL Pfullingen.

Axel Grundler
  • VfL Pfullingen startete mit 33:25 gegen TSB Schwäbisch Gmünd in die 3. Liga.
  • Rund 700 Zuschauer sorgten in der Kurt-App-Halle für einen stimmungsvollen Rahmen.
  • Torhüter Sören Hamann überzeugte beim Debüt, Niklas Roth traf siebenmal, Fynn Hofele sechs.
  • Pfullingen setzte sich früh ab und hielt den Aufsteiger trotz Zwischenspurt auf Abstand.
  • Trainer Fabian Gerstlauer lobte die Abwehr gegen Sieben-gegen-Sechs und mahnte mehr Geduld an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der VfL Pfullingen ist erfolgreich in die neue Saison 2026/2027 gestartet. Im ersten Heimspiel der Spielzeit setzte sich die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer in der Kurt-App-Halle mit 33:25 (17:13) gegen den Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd durch. Dass trotz der Ferienzeit rund 700 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Halle fanden, sorgte dabei für einen stimmungsvollen Rahmen.

Schiemann fehlt verletzt

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie gegen einen unangenehm zu bespielenden Aufsteiger. Die Gäste setzten immer wieder auf das Spiel mit sieben Feldspielern und agierten phasenweise mit vier Rückraumspielern. Der VfL, der kurzfristig auf Spielmacher Lasse Schiemann (Rückenverletzung) verzichten musste, war auf diese Variante allerdings gut vorbereitet und fand defensiv immer wieder die richtigen Antworten. Nach dem 0:1-Rückstand übernahm Pfullingen zunehmend die Kontrolle und setzte sich durch einen 6:1-Lauf von 3:3 auf 9:4 ab. Beim 10:4 (16.) betrug der Vorsprung erstmals sechs Tore.

Ein wichtiger Faktor dabei war Neuzugang Sören Hamann. Der vom TSV Neuhausen/Filder an die Echaz gewechselte Torhüter erwischte bei seinem ersten Pflichtspiel im VfL-Trikot einen starken Einstand. Offensiv sorgte vor allem Niklas Roth für Gefahr. Der Rückraumspieler traf insgesamt sieben Mal. Auch Fynn Hofele (6) zeigte sich treffsicher. Mit einer 17:13-Führung ging es in die Kabinen.

Gmünd muckt kurz auf

Nach dem Seitenwechsel erwischte Schwäbisch Gmünd zunächst den besseren Start und verkürzte auf 17:15. Der VfL ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Nach dem zwischenzeitlichen 20:17 kam Pfullingen wieder besser ins Spiel und legte durch vier Treffer in Folge den Grundstein für die Vorentscheidung. Vor allem Niklas Roth drückte der Partie in dieser Phase seinen Stempel auf und erhöhte innerhalb weniger Minuten auf 21:17, 22:17 und 23:17.

Zwar kam der Aufsteiger noch einmal auf 24:20 heran, doch auch davon ließ sich die Mannschaft von Fabian Gerstlauer nicht beirren. Christopher Rix und Fynn Hofele sorgten gemeinsam mit Axel Goller dafür, dass der Abstand wieder anwuchs. Beim 28:21 gut sieben Minuten vor dem Ende war die Partie schon fast entschieden. Am Ende stand ein verdienter 33:25-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

„Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns, um gut ins Spieljahr zu starten“, fasste Trainer Fabian Gerstlauer die Bedeutung des Auftakts zusammen. Gleichzeitig zeigte sich der VfL-Coach zufrieden damit, wie seine Mannschaft mit der unangenehmen Spielweise des Aufsteigers umging: „Wir waren gut auf das Sieben-gegen-Sechs und die vier Rückraumspieler vorbereitet und haben das defensiv stark gelöst.“ Besonders wichtig war für Gerstlauer, dass sich seine Mannschaft bereits in der ersten Halbzeit absetzen konnte: „Das war wichtig für unser Spiel. Danach konnten wir den Gegner auch immer auf Abstand halten.“

Gerstlauer mahnt Geduld an

Mit dem ersten Heimsieg sammelt der VfL nicht nur die ersten beiden Punkte der Saison, sondern auch eine gute Portion Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Gleichzeitig weiß Gerstlauer, dass trotz des gelungenen Auftakts noch Luft nach oben ist: „Wir müssen in manchen Situationen noch geduldiger agieren und unsere Chancenverwertung verbessern.“

Am Samstag, 5. September, steht für den VfL Pfullingen das erste Auswärtsspiel an. Um 19 Uhr sind die Echazstädter beim nächsten Aufsteiger, der HSG Albstadt, zu Gast.