Fußball Verbandsliga: Aufsteigen, indem man geringe Risiken eingeht

Auf ihn und seine Tore ist derzeit bei den Young Boys Verlass: Ante Galic, im Zweikampf gegen Joel Herl (rechts) und Samuel Bosler (links, beide TSV Oberensingen), trifft konstant.
Joachim Baur- Young Boys Reutlingen peilen den Aufstieg an und wollen Risiken minimieren.
- Am Samstag um 15.30 Uhr spielen sie beim FSV Waiblingen – Tabellenplatz 15.
- Trainer Grimminger warnt: Waiblingen hat Qualität und ist bei Topform unangenehm.
- Schlüssel laut Coach: Gegner früh und konsequent ausbremsen, Dominanz zeigen.
- Sieben Siege reichen rechnerisch – 21 Punkte sollen möglichst zügig eingefahren werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Motivieren müsse er in seiner Mannschaft längst niemanden mehr, sagt Volker Grimminger überzeugt. Obwohl er dem Team über Ostern nur kleine Hausaufgaben, nicht aber Trainingseinheiten mitgegeben hatte, muss der Trainer der Young Boys Reutlingen wieder mehr eine warnende Rolle einnehmen. Am Samstag, ab 15.30 Uhr, müssen er und sein Team beim FSV Waiblingen antreten. Die Gastgeber stehen derzeit nur auf dem drittletzten Tabellenplatz 15. „Das sieht auf dem Papier wieder nach einem leichten Sieg aus, aber aus meiner Sicht steht Waiblingen zu Unrecht so weit hinten. Da wäre Qualität für mehr schon im Team“, merkt der Coach mit Blick auf das Spiel an.
Insofern wird es ohne Motivation und Konzentration nicht gehen. Der Schlüssel dürfte allen voran sein, die Waiblinger Mannschaft früh und konsequent auszubremsen. „Sie schaffen es nicht oft genug, an ihre Leistungsgrenze zu kommen. Das Problem ist: Wenn sie es schaffen, dann können sie für jede Mannschaft unangenehm werden“, so Grimminger, der dann auch schon wieder auf die eigenen Stärken zu sprechen kommt. Und das ist die Dominanz, die seine Mannschaft auch aus dem großen Selbstbewusstsein zieht. „Wir wissen alle, dass wir rein rechnerisch nur noch sieben Siege brauchen. Dann sind wir durch“, fasst er die Lage in der Tabelle zusammen. Sollten die schlanken, mal kurz geforderten 21 Punkte auf das Konto der Young Boys wandern, wäre es auch egal, welche Kapriolen sich der FC Holzhausen noch einfallen lässt.
„Es wäre fatal, jetzt noch irgendwas zu unterschätzen. Wir haben alle verstanden, dass wir in der entscheidenden Phase der Saison angelangt sind“, lautet seine Zusammenfassung der Stimmung im Team. Risikominimierend die finalen Schritte gehen zu können, ist daher oberstes Gebot. „Wir hatten gegen Friedrichshafen Chancen der Extraklasse und das wollen wir am Samstag wieder so machen“ – und plötzlich wirken dann auch die 21 Punkte nicht mehr weit hergeholt. „Wenn wir das in Waiblingen genauso dominant spielen können“, dann ist der erste Sieg bei noch ausstehenden neun Spielen vielleicht tatsächlich nur reine Formsache.
