Fußball-Landesliga: VfL macht nach der Pause alles klar

Der VfL Pfullingen hatte gegen die TSG Tübingen alles im Griff, wie hier Roman Schubmann gegen Constantin Zeyer und Manuel Kramm (rechts).
Eibner/Drofitsch- VfL Pfullingen gewann das Derby gegen TSG Tübingen mit 4:0 nach starker zweiter Halbzeit.
- Anfangs hatte Pfullingen Probleme, da Tübingen wenig Räume ließ und das Spiel kontrollierte.
- Nico Rall traf kurz nach der Pause aus 18 Metern zur Führung – zuvor vergab er per Kopf.
- Matthias Dünkel erhöhte nach Ballgewinn von Armin Humic, der als bester Pfullinger auffiel.
- Elfmeter nach Foul von Tom Mang: Gelb-Rot für ihn, Nico Seiz traf, Jakob Kuhle setzte den Schlusspunkt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der VfL Pfullingen behält im Traditionsderby gegen die TSG Tübingen am Ende deutlich die Oberhand und setzt sich gegen die Unistädter nach der Pause klar durch. Dabei stellte die Taktik von Gästetrainer Michael Frick die Hausherren zunächst vor einige Probleme. Die TSG ließ den Gastgebern wenig Raum zur Entfaltung und versuchte, das Spiel selbst unter Kontrolle zu bekommen. Dies gelang den ganz in Rot spielenden Tübingern recht gut. Daraus Kapital zu schlagen, blieb ihnen allerdings verwehrt. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte auf der anderen Seite Nico Rall das 1:0 auf dem Kopf, doch freistehend konnte er den Ball nicht entscheidend kontrollieren.
Rall wird zum Goalgetter
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff machte es Pfullingens Nummer 6 mit dem Fuß dann besser und schloss per Direktabnahme aus 18 Metern zur Führung ab. Rall avanciert nach seinen beiden Toren in Deißlingen somit zu Pfullingens Goalgetter. Dieser Treffer fiel nicht aus dem Nichts. „Wir haben nach der Halbzeit das System angepasst. Mit dem Ziel, sauberer zu agieren“, sagte Chefcoach Albert Lennerth nach der Partie.
Die Entscheidung dann eine knappe Viertelstunde vor dem Ende. Armin Humic, bester Pfullinger an diesem Nachmittag, spitzelte Tübingens Philip Beyer den Ball vom Fuß, genau in den Lauf von Matthias Dünkel. Der eingewechselte spielende Co-Trainer fackelte nicht lange und schloss überlegt zum 2:0 ab.
Und es kam noch dicker für den Gast. Schlussmann Tom Mang holte in dem Moment Philipp Kendel von den Beinen, als dieser im Begriff war, ihn nach einem Konter zu umkurven. Folge: Elfmeter und Gelb-Rot für den bereits verwarnten Mang. Der eingewechselte Finnegang Krohmer hatte Sekunden später keine Chance gegen den platzierten Schuss von Nico Seiz und musste kurz vor Ende auch noch einen Schuss von Jakob Kuhle passieren lassen, der nach einer von Seiz ausgeführten Ecke aus wenigen Metern zum Endstand traf. Mit sieben Punkten aus drei Spielen kann man den Pfullinger Saisonstart als gelungen bezeichnen.
VfL Pfulingen: Gebhard, Seiz. Packert, Rall, Ankele (46. Dünkel), Klemenz (62. Dogan), Beck (69. Kendel), Qadeer (69. Kemmler), Humic, Frey, Schubmann (62. Kuhle).