Fußball Kreisliga A1
: Hülben stolperte zwar – bleibt aber vorne

Der SV Hülben führt die Tabelle an, doch die Konkurrenz sitzt dem SVH dicht im Nacken. Vor allem der TSV Holzelfingen hat mit zwei Spielen weniger beste Chancen.
Von
Rainer Jock
Metzingen
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Fussball KL A | FC Sonnenbuehl vs. TSV Holzelfingen: Fussball KL A1 | FC Sonnenbuehl (rot) vs. TSV Holzelfingen (weiss) // 2026-03-08 // Foto: Joachim Baur // #27 Felix Taxis (TSV Holzelfingen) / #2 Fredi Griesshaber (FC Sonnenbuehl)

Felix Taxis (rechts, im Laufduell mit Fredi Griesshaber vom FC Sonnenbühl) und der TSV Holzelfingen könnte an den Kräfteverhältnissen an der Spitze nochmal etwas drehen.

Joachim Baur
  • Vier Teams kämpfen in der Kreisliga A1 um den Aufstieg, Hülben führt mit 42 Punkten.
  • Holzelfingen hat 41 Punkte und zwei Spiele weniger – beste Ausgangslage im Titelrennen.
  • Hülben stoppte Siegserie: 0:0 beim heimstarken SV Lautertal auf schwer bespielbarem Platz.
  • Personalsorgen beim SVH, doch Neuherz und A-Jugendspieler Greiner verstärken den Kader.
  • Nächste Aufgaben: Hülben gegen SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten, dann bei Sonnenbühl.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vier Mannschaften dürfen sich in der Fußball-Kreisliga A1 berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg ins Bezirksoberhaus machen. Mit 42 Punkten grüßt der SV Hülben von der Spitze, dicht gefolgt vom TSV Holzelfingen (41 Punkten), der bei zwei Spielen weniger die wohl beste Ausgangsposition hat. Auch der FC Engstingen (37), zuletzt mit einem 5:3-Erfolg in Bad Urach, sowie der FC Sonnenbühl (35), der seine Aufgabe gegen die SGM Bremelau/Granheim (1:0) erfüllte, bleiben im Rennen.

Für den SV Hülben endete am vergangenen Spieltag eine Serie von sechs Siegen in Folge; beim SV Lautertal kam der Tabellenführer nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. „Das war schwierig. Lautertal ist nicht ohne Grund zu Hause noch ungeschlagen. Sie haben viel verteidigt und auf dem Platz war es kaum möglich, Fußball zu spielen“, erklärte Torjäger Christian Locher. Auch Pressewart Yannick Beck machte den schwer bespielbaren Platz in Gomadingen als entscheidenden Faktor aus. „Uns hat vorne die Durchschlagskraft gefehlt“, so Locher weiter, der selbst nur die letzten 20 Minuten zum Einsatz kam. Dennoch attestierte er seiner Mannschaft eine ordentliche Leistung: „Wir hatten 70 bis 75 Prozent Ballbesitz und haben kaum Chancen zugelassen.“ Der spielende Co-Trainer, mit 21 Saisontoren treffsicherster Schütze der Hülbener, sieht sein Team trotz Tabellenführung weiterhin in der Rolle des Jägers: „Die macht im Moment einfach mehr Spaß.“

Der Blick auf die Tabelle zeigt jedoch, wie trügerisch die Lage ist: Holzelfingen saß zuletzt spielfrei aus und liegt mit nur einem Punkt Rückstand sowie zwei Partien weniger in aussichtsreicher Position. Gleichzeitig bleibt die Personalsituation beim SVH angespannt. Trainer Ralf Luik muss im ohnehin kleinen Kader immer wieder improvisieren. Seit der Rückrunde gehört Dominik Neuherz aus der zweiten Mannschaft fest zum Aufgebot, auch A-Jugendspieler Jona Greiner hat sich etabliert. „Neuherz macht das richtig gut, Greiner hat gute Anlagen – beide sind eine echte Verstärkung“, lobt Locher. Am Sonntag steht für Hülben das nächste Heimspiel an, wenn die SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten auf der Alb gastiert. Nach dem knappen 2:1 im Hinspiel ist die Marschroute klar: „Wenn wir vorne dranbleiben wollen, sind drei Punkte Pflicht“, betont Locher. Zumal bereits am darauffolgenden Mittwoch in der englischen Woche das richtungsweisende Duell beim FC Sonnenbühl ansteht – ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel.

Der TSV Holzelfingen greift nach seinem spielfreien Wochenende wieder ins Geschehen ein und empfängt den SV Auingen. Der FC Engstingen steht derweil vor einer anspruchsvollen Aufgabe im Derby bei der SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten.