Fußball Kreisliga A1 Alb: Unterschiedliche Sorgen im Duell in Wittlingen

Ronny Ruess (rechts, hier im Spiel gegen die SGM Dettingen/Glems II) und der TSV Wittlingen sind seit zwei Spielen ungeschlagen. Die positive Stimmung aus den vergangenen Wochen soll im Heimpsiel gegen den FC Engstingen den Unterschied machen.
Joachim Baur- FC Engstingen will in Wittlingen punkten, um den Anschluss in der Kreisliga A1 Alb zu halten.
- Nach 0:5 gegen Bremelau/Granheim folgte ein 4:1 bei Donnstetten – fünfter Saisonsieg.
- Engstingen reist mit Ausfällen an, Trainerteam erwartet ähnlich dünnen Kader wie zuletzt.
- TSV Wittlingen hat Personalnot, ist aber seit zwei Spielen ungeschlagen und spielt zuhause.
- Wittlingen fehlen mehrere Spieler, dazu ist Esso Hashral gesperrt – Chancenverwertung bleibt Thema.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der 12. Spieltag brachte keine große Veränderung in der Tabelle, zumindest nicht bei den ersten drei Mannschaften an der Spitze: Zwar schwächelte die SGM Bremelau/Granheim mit der 1:1-Punkteteilung gegen den FV Bad Urach, an der Platzierung sollte das Remis aber keine Auswirkungen haben. Die Mannschaft um den aktuellen Liga-Toptorjäger Nico Baier (16 Saisontore) führt nach wie vor das Ranking der Fußball-Kreisliga A1 Alb an. Auch die Verfolger SV Hülben und SV Zainingen marschierten im Gleichschritt zu weiteren drei Punkten.
Aufgrund des spielfreien Wochenendes konnte die Mannschaft des FC Engstingen sich das sportliche Geschehen entspannt anschauen. Nach der 0:5-Klatsche gegen den Primus Bremelau/Granheim galt es bei der Mannschaft unter dem neuen Coach Manuel Puchta, das Spiel schnellstmöglich abzuhaken und sich auf das Nachholspiel am vergangenen Mittwoch bei den Sportfreunden Donnstetten zu konzentrieren. Mit einem 4:1-Erfolg beim Aufsteiger nutzte das Team die erste Möglichkeit, die richtige Reaktion zu zeigen.
„Wir haben nach anfänglichen Schwierigkeiten gut verteidigt und vorn konsequent unsere Chancen verwandelt“, sagte Co-Trainer Markus Vöhringer über den fünften Saisonsieg. Am Sonntag möchte das Team daran anknüpfen und beim TSV Wittlingen (Anpfiff ist um 14.30 Uhr im Stadion am Hockenloch) punktemäßig nachlegen. „Wir wollen in Wittlingen drei Punkte holen, um den Anschluss an die oberen Plätze nicht zu verlieren“, teilt Vöhringer mit und gibt weiter einen Einblick auf das am Sonntag zur Verfügung stehende Spielerpersonal: „Es sieht ähnlich aus wie in den vergangenen Wochen. Unsere Langzeitverletzten, bei denen hoffentlich der ein oder andere zur Rückrunde wieder dazukommt, sowie ein, zwei angeschlagene Spieler werden fehlen“, gab der Übungsleiter auf Anfrage dieser Zeitung bekannt.
Dünne Bank, wenig Optionen bei den Hausherren
Die enge Personalsituation ist auch beim TSV Wittlingen in dieser Saison ein Dauerthema; zudem steht der TSV mit nur zehn Zählern als Tabellenzehnter unter Zugzwang. Beim 2:2 in der Vorwoche beim formstarken Tabellenvierten SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten fehlten mit zwei Auswechselspielern erneut die Optionen, mit frischen Kräften auf das Spiel einzuwirken. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit (Esso Hashral sah die Rote Karte und wird gegen Engstingen gesperrt fehlen) schafften es die Hockenlochkicker durch den späten Treffer von Marco Berenyi einen Punkt mitzunehmen. „Wir haben uns spielerisch deutlich verbessert, besonders im Umgang mit dem Ball. Wir schaffen es mittlerweile, uns regelmäßig im Spiel viele Torchancen zu erarbeiten. Das Einzige, was uns noch fehlt, ist die letzte Konsequenz im Abschluss“, äußert sich Wittlingens Spielertrainer Moritz Krohmer. Dennoch ist seine Mannschaft seit zwei Spielen ungeschlagen.
„Wir hätten am Ende den Sieg verdient gehabt. Wir haben es versäumt, hochkarätige Chancen zu nutzen“, ergänzt Krohmer, der wie Daniel Durdevic, Finn Mayer, Dan Truong und Maurice Ruess verletzt ausfallen wird. „Wir kommen personell auf dem Zahnfleisch daher, dennoch wollen wir punkten. Die junge Truppe aus Engstingen hat vor allem fußballerisch ihre Qualitäten, darauf müssen wir vorbereitet sein. Es wird entscheidend sein, dass wir sie gar nicht erst ins Spiel kommen lassen und von der ersten Minute an dagegenhalten.“ Mit einem Sieg vor heimischem Publikum könnte die personell arg gebeutelte Mannschaft aus dem größten Bad Uracher Stadtteil erst einmal wieder befreit aufatmen.