Fußball-Kreisliga A1 Alb: In Upfingen lässt man Vorsicht walten

Fabian Franz (links) darf sich mit der SGM Bremelaiu/Granheim auf dem Weg in die Relegation keinen Ausrutscher erlauben.
Jo Baur- TSG Upfingen dominiert Kreisliga A1 Alb, braucht noch einen Punkt für den Aufstieg.
- SGM Bremelau/Granheim besiegt FC Sonnenbühl 8:0 und kämpft um Relegationsplatz.
- Sonnenbühl hofft auf Patzer von Bremelau/Granheim, hat schlechteres Torverhältnis.
- Hohe Torquote in Liga, 42 Tore in sechs Spielen am letzten Spieltag.
- Spannung vor vorletztem Spieltag, viele Teams noch im Einsatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Trotz großer Dominanz des Tabellenführers TSG Upfingen, der in bisherigen 26 Spielen satte 21 Mal den Platz als Sieger verlassen konnte, steht der Wiederaufstieg in die Bezirksliga noch nicht fest. „Wir sind noch nicht aufgestiegen. Uns fehlt noch ein Punkt“, sagte Upfingens spielender Abteilungsleiter André Glück nach dem souveränen 5:1-Auswärtssieg beim Tabellenvierten SV Lautertal. Nach der Heimpartie gegen die SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten soll aber hinter das ausgerufene Unterfangen „Aufstieg in die Bezirksliga“ endlich ein Haken gesetzt sein. „Wir wollen den Aufstieg am Sonntag unbedingt fix machen. Dafür müssen wir aber zu einhundert Prozent und von Anfang an konzentriert zur Sache gehen“, so Glück vor dem richtungsweisenden Spiel.
Während der Upfinger Leistungsträger vehement vor dem kommenden Gegner warnt, wird nicht einmal der größte Pessimist noch Zweifel am kommenden Aufstieg hegen. Zu dominant spielten die „Schöpflesrucker“ auf und untermauerten mit einer Serie von fünf Siegen in Folge ihren Anspruch. Darüber hinaus holte die Mannschaft aus den letzten zehn Ligaspielen imposante 27 Punkte. Eine Punkteteilung oder gar eine Niederlage gegen den Tabellenzehnten SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten käme einer riesigen Überraschung gleich.
Alles spricht für Upfingen
Es spricht alles für den haushohen Favoriten TSG Upfingen. Dahinter duellieren sich die SGM Bremelau/Granheim und der FC Sonnenbühl. Im direkten Aufeinandertreffen fertigte die SGM am vergangenen Wochenende den Zweiten mit einem schier unmöglich erscheinenden 8:0-Kantersieg ab. Mit dem jüngsten Erfolg eroberte sich Bremelau/Granheim den zweiten Tabellenplatz zurück, der nach Saisonende zur Relegation um den Aufstieg ins Bezirksoberhaus berechtigen würde. „Die TSG Upfingen scheint nicht mehr einholbar zu sein, daher werden wir uns auf den zweiten Platz konzentrieren. Den wollen wir unbedingt erreichen und in die Aufstiegs-Relegation einziehen“, sagte Sonnenbühls scheidender Trainer Sascha Flaig noch vor der haushohen Klatsche.
Worte, die sich bei seinem Trainer-Gegenüber Jonathan Knehr, der nach der Saison als Cheftrainer Flaig beim FC Sonnenbühl ablösen wird, nicht anders anhören. Mit 58 Punkten rangieren die Sonnenbühler einen Punkt hinter der SGM Bremelau/Granheim, gar sechs sind es auf Primus Upfingen. Klar ist, aus eigener Kraft können es die Flaig-Schützlinge nicht mehr schaffen. Sonnenbühl muss auf einen Ausrutscher von Bremelau/Granheim, die auch das bessere Torverhältnis für sich beanspruchen können, hoffen. Sonnenbühl empfängt den TSV Holzelfingen, die SGM Bremelau/Granheim trifft ebenso auf heimischem Geläuf an. Gegner wird der SV Lautertal sein.
Sieben Tore pro Spiel sind rekordverdächtig
Bis auf den SV Hülben, der bereits am Mittwoch beim SV Würtingen mit 3:1 gewinnen konnte, müssen alle Teams am Wochenende die Fußballschuhe schnüren. Bereits am Samstag gibt der Tabellenelfte FV Bad Urach seine Visitenkarte bei der SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten (6.) ab. Sechs Begegnungen finden am Sonntag statt. In der Vorwoche fielen in sechs Begegnungen satte 42 Tore. Dies bedeutet einen Schnitt von sieben Tore pro Spiel. Man darf gespannt sein, ob der vorletzte Spieltag ähnlich torreich wird.