Sportliches Jahreshighlight
: Johannes Paul: Europameisterschaft und Einstieg als Cheftrainer

Der 31-jährige Coach der SG Aufheim/Holzschwang blickt auf erfolgreiche Monate zurück und macht sich Sorgen um die Spitzenspieler.
Von
Detlef Groninger
Aufheim
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Fußball Bezirksliga Foto/Portrait des neuen Trainers der SG Aufheim/Holzschwang: Trainer Johannes Paul

Trainer der SG Aufheim/Holzschwang: Johannes Paul.

Volkmar Könneke
  • Johannes Paul, 31, Trainer der SG Aufheim/Holzschwang, erinnert an EM-Spiel in München.
  • Sein erster Cheftrainer-Posten bei SG Aufheim-Holzschwang war ein Highlight.
  • SG Aufheim-Holzschwang erreichte Platz drei und besiegte SG Senden-Ay 3:2.
  • Paul kritisiert die erweiterte Klub-WM 2024 in den USA als sinnlos.
  • Er sorgt sich um die Belastung der Nationalspieler durch zusätzliche Turniere.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Erfolgstrainer Johannes Paul vom Fußball-Bezirksligisten SG Aufheim-Holzschwang erinnert sich gleich an zwei sportliche Jahreshighlights und blickt auch auf eine völlig überflüssige Veranstaltung in diesem Jahr voraus. Der 31-jährige Bucher hatte mit einem Kumpel kurzfristig Karten für das Spiel der Fußball-Europameisterschaft in München zwischen Rumänien und der Ukraine ergattert. „Das war mal die schöne Seite am Fußball, wenn du so viele Menschen aus vielen unterschiedlichen Nationen glücklich und zusammen feiern siehst“, betont Paul, einst Co-Trainer von Kultkommandogeber Harald Haug beim TSV Buch.

Das nächste Highlight war sein erster Einstieg als Cheftrainer bei der SG Aufheim-Holzschwang. „Es ist schon etwas Besonderes, bei einem so gut geführten Verein Interesse an dir geweckt zu haben. Es ist das erste Mal, dass du deine Trainerhandschrift bei einer Mannschaft anbringen kannst“, sagt er. Platz drei, der 3:2-Derbysieg gegen die SG Senden-Ay und berechtigte Titelchancen sprechen für sich.

Nationalspieler werden verheizt

Dagegen ist Paul die im kommenden Sommer von der Fifa um ihren umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino auf 32 Mannschaften aufgeblähte Klub-WM in den USA ein Dorn im Auge. Paul: „Der Wettbewerb macht gar keinen Sinn. Da werden die Nationalspieler nur verheizt.“