Eishockey Bayernliga: Devils kassieren in Unterzahl den Knockout

Abwehrspieler als Interims-Coach bei den Devils: Felix Anwander.
Markus Will- Eishockey: VfE Ulm/Neu-Ulm verliert 5:6 gegen EHC Waldkraiburg.
- Trotz Aufholjagd nach 2:5 Rückstand im zweiten Drittel reichte es nicht.
- Martin Podesva und Bohumil Slavicek erzielten im Schlussdrittel den Ausgleich.
- Waldkraiburgs Nico Vogl sicherte den Sieg mit seinem dritten Tor im Powerplay.
- Interims-Coach Felix Anwander leitete die Devils in diesem Spiel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Trotz Aufholjagd konnte sich Eishockey-Bayernligist VfE Ulm/Neu-Ulm nicht belohnen. Die Devils unterlagen am Sonntagabend vor heimischer Kulisse dem EHC Waldkraiburg 5:6, nachdem sie zuvor einen 2:5-Rückstand aus dem zweiten Drittel wettgemacht hatten. Im ersten Drittel waren die Gastgeber, die wie beim Sieg am Freitag in Geretsried (3:2) von Interims-Coach Felix Anwander ihre Anweisungen von der Bande bekamen, spielbestimmend. Doch die zweimalige Führung durch Louis Herbrik (12. Minute) und Matteo Miller (20.) glichen die Löwen jeweils fast postwendend aus.
„Im zweiten Drittel haben wir etwas den Faden verloren“, sagt VfE-Vorstandsmitglied Marcus Pscheidl. Einige nachlässige Aktionen nutzte Waldkraiburg zum schnellen 4:2 (23.). Als Jakub Sramek Mitte des zweiten Drittels das 5:2 für die Gäste auflegte, schien der Favorit in der Spur zu sein. Doch die Devils gaben im Schlussdrittel nochmal alles. Martin Podesva und Bohumil Slavicek stellten in der 51. Minute binnen 13 Sekunden den 4:5-Anschluss her, keine Zeigerumdrehung später glich Slavicek aus.
Doch Waldkraiburg nutzte ein Powerplay in der 56. Minute zum Siegtreffer. Dem dreifachen Torschützen Nico Vogl war es vorbehalten, die Punkte aus Neu-Ulm zu entführen, die den EHC auf Rang zwei der Tabelle bringen. „Punkte waren definitiv drin“, sagt Pscheidl, der zuversichtlich ist, dass die Fans „von den Jungs in den nächsten Wochen noch einiges sehen“ werden.
