GZ-Pokal: Das Dutzend ist komplett

Auslosung GZ-Pokal in Wiesensteig; Turnieleiter Michael Allmendinger mit seinen Söhnen Fin (links) und Leo, die die Gruppenlose ziehen.
Jochen Weis- GZ-Pokal läuft vom 24. Juli bis 2. August – zwölf Teams in drei Vierer-Gruppen.
- SV Westerheim sagt doch zu und tritt als vierfacher Champion an.
- Gruppe A: TSV Obere Fils, TV Deggingen II, SG Nellingen/Aufhausen, Croatia Geislingen.
- Gruppe B: FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach, SV Westerheim, SG Bad Überkingen/Hausen, TV Altenstadt.
- Gruppe C: TV Deggingen, TV Eybach, FTSV Kuchen, SC Geislingen II.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gruppen des GZ-Pokals (24. Juli bis 2. August) stehen. Bei der Auslosung in Wiesensteig griffen Leo und Fin Allmendinger in den Lostopf – und hatten dabei ein gutes Händchen. Was auch den Vater Michael Allmendinger, zugleich Turnierleiter, beeindruckt. „Das sind allesamt spannende und ausgeglichene Gruppen mit starken Teams“, sagt er. Besonders erfreut ist Allmendinger, dass es beim SV Westerheim nun doch mit einer Turnierteilnahme klappt. Der vierfache Champion (zuletzt 2024) hatte zunächst nur unter Vorbehalt zugesagt, „das Problem ist, dass die Westerheimer im Bezirk Donau/Iller einen anderen Rahmenterminplan haben und darum noch nicht wussten, ob sie eine Mannschaft stellen können“.
Gruppe A: TSV Obere Fils, TV Deggingen II und SG Nellingen/Aufhausen
In Gruppe A spielen der Ausrichter TSV Obere Fils, der TV Deggingen II, die SG Nellingen/Aufhausen und Croatia Geislingen, Turniersieger 2022 und wieder Mitanwärter auf den Pokal-Coup. Die Kicker der Oberen Fils belegen im Ranking der B9 aktuell den zweiten Platz. Der direkte Aufstiegszug ist bei vier noch ausstehenden Spielen und elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach de facto abgefahren, die Aufstiegsrelegation aber nach wie vor möglich. Allerdings muss der TSV die TG Böhmenkirch auf Distanz halten, die auf Platz zwei nur zwei Zähler Rückstand hat. Der TV Deggingen II auf Platz vier der B9 hat sein großes Ziel Klassenerhalt schon vor Augen, auch wenn das Ganze rechnerisch noch nicht fix ist. Die SG Nellingen/Aufhausen, ebenfalls aus dem Bezirk Donau/Iller, schippert in der dortigen B2 auf Meisterkurs, muss aber trotz allem noch aufpassen, nicht von selbigem abzukommen: Verfolger TSV Altheim hat bei einem Spiel weniger fünf Punkte Rückstand, der FC Blautal ist mit acht Zählern Rückstand derweil weitgehend aus dem Rennen. Croatia Geislingen schließlich liefert sich in der A3 mit der SG Bad Überkingen/Hausen, der KSG Eislingen, dem TV Deggingen und dem TSV Wäschenbeuren gleich einen Titel-Fünfkampf, wobei sich Croatia (4.) bei vier Zählern Rückstand auf Primus Überkingen/Hausen in den letzten vier Spielen keinen Ausrutscher mehr erlauben darf wie zuletzt beim 0:1 gegen den FTSV Kuchen.
Gruppe B: FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach, SV Westerhein, SG Bad Überkingen/Hausen und TV Altenstadt
Die Gruppe B besteht aus B9-Spitzenreiter FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach, aus Donau-Iller-Bezirksligist SV Westerheim sowie aus den beiden A3-Ligisten SG Bad Überkingen/Hausen und TV Altenstadt. Die Täleskicker aus den Gosbacher Mühlwiesen sind zwar noch nicht Meister, aber – wie erwähnt – den Verfolgern schon weit enteilt und können bereits am Wochenende gegen den TV Eybach die Rückkehr in die A-Klasse nach zehn Jahren und mehreren gescheiterten Anläufen in der Relegation klarmachen. Dafür würde sogar schon ein Unentschieden reichen, weil in der B-Klasse im Falle einer (unwahrscheinlichen) Punktgleichheit mit der Oberen Fils der gewonnene direkte Vergleich greifen würde. Die Westerheimer schlagen sich derweil wieder einmal wacker in ihrer Bezirksliga, hatten zum Hinrunden-Ende sogar die Tabelle angeführt, belegen aktuell den vierten Platz und haben vier Spieltage vor Schluss noch minimale Chancen auf die Aufstiegsrelegation – wobei die sieben Punkte Rückstand zum Zweiten Öpfingen gewaltig sind.
Überkingen/Hausen, das im Vorjahr zum zweiten Mal den Pott geholt hat und damit als Titelverteidiger und natürlich wie Croatia, Westerheim und Deggingens Erste als Mitfavorit antritt, klopft schon an die Tür zur Bezirksliga. Die SG bekennt sich nach einer bislang überragenden Runde ohne Niederlage in allen bisherigen Spielen auch zum Ziel Meisterschaft. Davon ist Altenstadt weit entfernt, für den Aufsteiger geht es nur um den idealerweise direkten Klassenerhalt. Das wird aber noch viel Arbeit: Der TVA liegt als Elfter zwar auf dem ersten direkten Nichtabstiegsplatz, jedoch reihen sich dahinter die punktgleichen Teams des SSV Göppingen und des unabsteigbaren TSV Ottenbach ein.
Gruppe C: TV Deggingen, TV Eybach, FTSV Kuchen und SC Geislingen II
In Gruppe C sind der TV Deggingen, der TV Eybach, der FTSV Kuchen und der SC Geislingen II. Bei Deggingens Erster gilt aktuell die volle Konzentration dem Titelrennen der A3, wo der aktuell Drittplatzierte bei drei Punkten Rückstand auf Überkingen/Hausen selbigen durchaus noch abfangen kann, ebenso die KSG Eislingen auf dem Relegationsplatz, aber eben auch selbst unter Druck steht in dem engen Fünfer-Spitzenfeld. Die Eybacher müssen noch strampeln für den Klassenerhalt in der B9 und dabei von Platz fünf aus die drei Teams dahinter, FTSV Kuchen II, Croatia Geislingen II und TSV Gruibingen, genau im Auge haben. Zwischen ihnen wird sich entscheiden, wer die Klasse hält, wer als Siebter in die Entscheidungsspiele um den Klassenverbleib gehen muss und wer in der neuen Saison in der neuen Kreisliga C antritt.
Der FTSV Kuchen wiederum hat in der A3 schon die Hand am Klassenerhalt, auch wenn bei vier Punkten Vorsprung auf den TVA das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, ein Sieg am Sonntag gegen Eschenbach wäre schon ein vorentscheidender Schritt. Der SC Geislingen II schließlich steht schon als Bezirksliga-Absteiger fest und ist so etwas wie die Pokal-Wundertüte: Nach dem großen personellen Umbruch zu dieser Runde mit vielen jungen und talentierten, aber völlig Bezirksliga-unerfahrenen Spielern steht nun der Neuaufbau in der A3 an, die große Frage wird aber sein, wer vom bisherigen Team an Bord bleibt.