Nordische Kombination: Svenja Würth: Premiere auf dem Podest

Speziell auf der Schanze stark: Svenja Würth.
UlmerAm W ochenende ist der FIS Sommer Grand Prix in Kärnten zu Ende gegangen: Während Manuel Faißt (SV Baiersbronn) eine Pause bekam, waren in Nathalie Armbruster (SV-SZ Kniebis) und Svenja Würth (SV Baiersbronn) zwei Starterinnen aus dem Nordschwarzwald dabei.
Am Samstag stand für die Frauen der neue „Individual Compact“-Bewerb von der Kleinschanze an: Würth segelte der Konkurrenz mit einem Satz auf 96 Metern weit davon (den zweitweitesten Sprung zeigte Ema Volavsek mit 89,5 Metern), doch die 30-Jährige konnte den Sprung nicht stehen. Sie verzichtete anschließend auf den 5-Kilometer-Lauf. Top-Talent Armbruster jedoch ging nach einem Sprung auf 86,5 Meter als Dritte auf die Skiroller-Strecke. Diesen belegte sie mit 22,6 Sekunden Rückstand auch nach dem Lauf hinter Siegerin Ida Marie Hagen (Norwegen) und Volavsek (Slowenien, 11 Sekunden zurück).
Unbeeindruckt von den Ereignissen des Vortages zeigte sich Würth beim Einzelwettbewerb am Sonntag, als sie nach einem Sprung auf 87 Meter als Führende auf die 5-Kilometer-Strecke ging. Hinter ihr folgten Volavsek (2 Sekunden zurück) und Armbruster (23 Sekunden). Am Ende lief die Slowenin zuerst über die Ziellinie, Armbruster folgte mit 35,4 Sekunden Rückstand auf Rang 2, auf Platz 3 lief Würth mit 45,1 Sekunden Rückstand zu ihrem ersten Podestplatz überhaupt.
In Abwesenheit der großen Dominatorin Gyda Westvold Hansen (Norwegen) belegt Armbruster mit 320 Punkten im Gesamtklassement den 2. Platz hinter Volavsek (370). Svenja Würth schließt den Sommer Grand Prix auf Rang 5 mit 190 Punkten ab. Jenny Nowak als 4. krönt das überragende Abschneiden der deutschen Frauen.