Leichtathletik-EM in Birmingham: Rosina Schneider setzt ein Ausrufezeichen

Rosina Schneider, die für den TV Sulz startet, feiert ihren Sieg in einem Vorlauf.
Morgan Harlow/AP/dpa- Rosina Schneider musste entgegen der Planung im EM-Vorlauf über 100 m Hürden starten.
- Sie gewann ihren Vorlauf in Birmingham und lief persönliche Bestzeit in 12,75 Sekunden.
- Schneider zeigte sich überrascht, sah den Vorlauf aber als Vorteil für das Halbfinale.
- Ziel bereits erreicht: Die bisherige Bestzeit von 12,77 Sekunden fiel am ersten Tag der EM.
- Halbfinale ist am Dienstag um 20.55 Uhr – sie hofft dort auf einen weiteren Leistungsschub.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das war eigentlich gar nicht geplant: Rosina Schneider wähnte sich als Mitglied der Elite der zwölf Besten über die 100 Meter Hürden im Vorfeld der Leichtathletik-EM in Birmingham bereits im Halbfinale. Aber Pustekuchen: Sie musste doch schon im Vorlauf am Montagabend ran.
Und dann das: In ihrem Vorlauf ließ sie alle Konkurrentinnen stehen und überzeugte mit einer neuen persönlichen Bestzeit in 12,75 Sekunden. Im Ziel feierte sie das mit Freudensprüngen.
Unerwartet doch im Vorlauf
„Mit der Zeit hätte ich dann doch nicht gerechnet“, sagte die stolze Vorlaufsiegerin im ZDF-Interview, „aber das zeigt, dass ich schnell bin, dass ich gut trainiert habe.“
Im Endeffekt war sie gar nicht traurig darüber, doch im Vorlauf angetreten sein zu müssen, denn „jetzt einen Vorlauf zu haben, ist etwas Positives für mich, da konnte ich mal ein bisschen schnuppern für morgen, sonst wäre ich da morgen ein bisschen ins kalte Wasser geworfen worden – wäre auch fein gewesen, ich komme damit zurecht – aber jetzt schon mal ein bisschen Stimmung aufzusaugen, ist toll.“
Und das soll erst der Anfang gewesen sein für die Wiesenstetterin. „Jetzt habe ich im Vorlauf direkt die persönliche Bestleistung abgehakt, jetzt will ich natürlich noch einen draufsetzen. Ich weiß, dass noch was möglich ist, ich renne konstant diese 80er-Zeiten, und da jetzt noch mal 'n Peak, einen Ausrutscher nach oben zu haben, würde ich mir natürlich fürs Halbfinale wünschen.“
Fürs Halbfinale gewappnet
Das steigt am Dienstag um 20.55 Uhr. Doch eigentlich ist alles, was jetzt kommt, nur noch Zugabe, denn im Vorfeld der EM hatte sie im Gespräch mit unserer Redaktion ihr Ziel so umrissen: „Mir geht es eher um meine Zeit.“ Die persönliche Bestzeit, bisher bei 12,77 Sekunden, sollte fallen. Das ist bereits am ersten Tag der EM passiert.

