Großaspach: Pascal Reinhardts Pokaltraum ist geplatzt

D ie SG um Kapitän Volkan Celiktas (hinten) verlor im Finale gegen den VfR Aalen.
WFV/FeusterTrainer Pascal Reinhardt hat mit Oberligist SG Sonnenhof Großaspach den Sieg im Württembergischen Verbandspokal und damit den Einzug in den DFB-Pokal verpasst. Das Team des gebürtigen Horbers unterlag dem Regionalliga-Absteiger VfR Aalen im Finale im eigenen Stadion mit 1:4 (0:1). Allerdings spiegelt das deutliche Ergebnis den Spielverlauf nicht wider. Vor 3200 Zuschauern, darunter Schlagerikone Andrea Berg, hatte Ali Odibas (34.) die Aalener in Führing gebracht. Kurz nachdem Alessandro Abruscia das 2:0 (48.) erzielt hatte, brachte Dominik Salz’ Anschlusstreffer (51.) nochmal Hoffnung und Großaspach ließ gute Möglichkeiten liegen. Doch As Ibrahima Diakite (81., Elfmeter) und in der Nachspielzeit erneut Abruscia sorgten für den Endstand. „Ich hatte das Gefühl, dass wir die aktivere Mannschaft waren und mehr fürs Spiel gemacht haben“, sagte SG-Kapitän Volkan Celiktas. Aber: „Aalen hat im entscheidenden Moment die Tore erzielt.“
Am kommenden Samstag, 1. Juni, will Großaspach am letzten Oberliga-Spieltag beim FC Holzhausen den 2. Tabellenplatz, der zur Relegations-Teilnahme berechtigt, halten - oder bestenfalls noch Meister werden, sollte Spitzenreiter FC 08 Villingen, der am Samstag den Südbadischen Pokal gegen den SC Lahr gewann (1:0), im Heimspiel gegen den Vierten Pforzheim noch patzen. Celiktas: „Es liegt jetzt an uns Erfahrenen, die Köpfe wieder aufzurichten. Wir haben noch ein großes Ziel vor Augen und haben eine tolle Pokalsaison gespielt.“ In der Großaspach im Viertelfinale bekanntlich nach Verlängerung bei der SG Empfingen gewonnen hatte.