Berlin · Leichtathletik
: Rosina Schneider: Das Finale um ein H undertstel verpasst

Beim ISTAF Indoor in Berlin scheidet die junge Wiesenstetterin Rosina Schneider trotz guter Zeit im Halbfinale aus.
Von
itz
Berlin

Rosina Schneider mit der Auszeichnung als Deutsche Jugend-Leichtathletin des Jahres 2023. Privatbild

Nicht gesetzt

Als Lohn für ihren Titel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften durfte Rosina Schneider (TV Sulz) am gestrigen Freitagabend beim prestigeträchtigen ISTAF Indoor in der Berliner Mercedes-Benz-Arena starten.

Was die 19-jährige Wiesenstetterin dort zeigte, dürfte gemischte Gefühle ausgelöst haben: Sie verpasste über 60 Meter Hürden mit einer Zeit von 8,14 Sekunden den Endlauf und belegte im ersten Vorlauf den sechsten und damit letzten Platz. Aber: Schneider kam ihrer vor Wochenfrist in Leipzig aufgestellten Bestzeit von 8,08 Sekunden nahe.

Das Glück, das sie bei den nationalen Titelkämpfen noch auf ihrer Seite hatte, fehlte nun: Halbfinal-Siegerin Gréta Kerekes (Ungarn) zog mit einer Zeit von 8,09 Sekunden in das Finale ein, zudem qualifizierten sich die Zweite Ricarda Lobe (MTG Mannheim, 8,11 Sekunden) sowie Veronica Besana (Italien, 8,13) und Milici Emina (Serbien, 8,13) über die Zeit. Es entschied also ein Hundertstel. Das andere Halbfinale war insgesamt deutlich langsamer, da hätte Schneider mit ihrer Zeit den dritten Platz belegt - was jedoch auch nicht für das Finale gereicht hätte.

Den Endlauf gewann rund drei Stunden später dann die Ungarin Kerekes in 8,01 Sekunden. Auf Rang 2 landete die Finnin Nooralotta Neziri (8,05) vor Besana (8,08). Beste Deutsche wurde Marlene Meier, die in 8,09 Sekunden wie bei der DM zuletzt den vierten Platz belegte.