Olympia 2026: Rodel-Silber für Eitberger und Matschina

Die Rodlerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina haben im Doppelsitzer die Silbermedaille gewonnen.
Michael Kappeler/dpa- Eitberger/Matschina holen Olympia-Silber im Frauen-Doppelsitzer in Cortina d’Ampezzo.
- Nur Vötter/Oberhofer aus Italien waren schneller; Rückstand am Ende 0,12 Sekunden.
- Nach Siegen von Langenhan und Taubitz ist es die dritte Rodel-Medaille für Deutschland.
- Eitberger 2018 Silber im Einsitzer, 2023 WM-Titel im Sprint; Pause 2019/20, Sohn 2020.
- Frauen-Doppelsitzer debütiert 62 Jahre nach Männerstart; nur elf Teams zugelassen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Rodlerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina haben bei der olympischen Premiere im Doppelsitzer die Silbermedaille gewonnen. Das Duo musste sich nur den Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer geschlagen geben. Für das deutsche Team ist es nach den Olympiasiegen von Max Langenhan und Julia Taubitz die dritte Rodel-Medaille im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo.
Die 35 Jahre alte Eitberger vom RC Ilmenau und die 15 Jahre jüngere Partnerin Matschina vom SV Bad Feilnbach hatten im ersten Durchgang trotz einer leichten Bandenberührung nur 0,022 Sekunden Rückstand auf die Italienerinnen und lagen damit auf Platz zwei. Auch nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang wurden sie von den beiden Italienerinnen getoppt. Am Ende betrug der Rückstand nur 0,12 Sekunden. Die österreichischen Weltmeisterinnen Selina Egle und Lara Kipp mussten sich dagegen nur mit Bronze begnügen.
Eitberger gewann 2018 Silber im Einsitzer
62 Jahre nach dem Olympia-Debüt der Männer in Innsbruck/Igls gingen auch erstmals die Frauen im Doppelsitzer bei Winterspielen an den Start. Die erfahrene Eitberger hatte schon 2018 in Pyeongchang Silber hinter Natalie Geisenberger im Einsitzer geholt. Danach pausierte sie in der Saison 2019/20, im Februar 2020 kam ihr Sohn zur Welt. 2023 meldete sie sich in Oberhof mit dem WM-Titel im Sprint zurück.
Insgesamt waren nur elf Teams an den Start gegangen, weil das Internationale Olympische Komitee nur eine Mannschaft je Nation zugelassen hatte. Das hatte zur Folge, dass die WM-Zweiten und Europameister Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal nicht teilnehmen durften.
