Der souveräne Spitzenreiter VfE Ulm/Neu-Ulm hat seine Siegesserie fortgesetzt. Auch nach dem vorletzten Wochenende der regulären Punktrunde haben die Devils in der Eishockey-Landesliga eine weiße Weste. 18 Spiele, 18 Siege – die Bilanz ist beeindruckend. Vor 713 Zuschauern im Eisstadion Neu-Ulm wurde im vorletzten Heimspiel des Jahres auch der Tabellenfünfte SC Reichersbeuern mit 6:2 (2:1, 2:1, 2:0) in die Schranken gewiesen. Den Erfolg schossen Petr Ceslik (16., 28.), Dominik Synek (3., 54.), Joschua Eckmann (22.) und Peter Brückner (60.) bei zwei Gegentreffern (15., 32.) heraus. Zudem war wieder einmal Verlass auf Torwart Maximilian Güßbacher.

Devils machen es sehr spannend

Nichts für schwache Nerven war das Gipfeltreffen am Freitag beim 4:3 (1:0, 1:1, 2:1) des VfE Ulm/Neu-Ulm nach Verlängerung beim schärfsten Verfolger ESV Buchloe, der neben dem VfE und dem ESC Kempten ebenfalls bereits für die Bayernliga-Aufstiegsrunde qualifiziert ist. Als vierter Klub der Gruppe zwei hat derzeit der EHC Bad Aibling die besten Karten. Aus der anderen Gruppe deutet viel auf den EV Moosburg und den EV Dingolfing hin, nachdem der ESC Hassfurt und der ERSC Amberg bereits durch sind.

In Buchloe sorgte Peter Brückner nach sensationeller Vorarbeit seines Stürmerkollegen Dominik Synek erst nach 54 Sekunden der Zusatzschicht für den Erfolg des Spitzenreiters. Zuvor war es ein Duell auf Augenhöhe wie schon im ersten Kräftemessen der beiden Top-Mannschaften (damals 3:2 für die Devils).

Devils-Keeper super drauf

„Buchloe hat zwei Mal knapp gegen uns verloren und weiß eigentlich überhaupt nicht warum“, meinte VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner. In der auf hohem Niveau stehenden Partie mit zwei glänzend aufgelegten Torhütern hatten die Gastgeber (24., 41., 59.) die dreimalige Führung der Devils durch zwei Mal Florian Döring (6., 45.) und Synek (38.) jeweils egalisieren können.