Querpass
: Ende folgt auf Anfang

Fortuna Düsseldorf zieht im Abstiegskampf in der zweiten Bundesliga noch einmal die Karte des Trainerwechsels. Auf Markus Anfang folgt Alexander Ende – Wortspiele vorprogrammiert.
Kommentar von
Felix Mahler
Düsseldorf
Jetzt in der App anhören
Ende folgt auf Anfang bei Düsseldorf

Ende folgt auf Anfang bei Düsseldorf.

dpa/Swen Pförtner,Christoph Reichwein

Schreibende deutschlandweit konnten am Sonntag endlich lange Vorformuliertes in die Tasten hauen. Das 1:2 gegen den Konkurrenten aus Kiel war die vierte Niederlage in Serie für das im Abstiegskampf steckende Fortuna Düsseldorf. Eine zu viel für Trainer Markus Anfang. Er hatte im Oktober übernommen, nun ist schon wieder Schluss – beziehungsweise: „Ende“. Es folgt namentlich kein geringerer als Alexander Ende auf Anfang.

Und das auf den Tag genau sieben Monate vor dem Tag der schlechten Wortspiele am 12. November eines jeden Jahres. Zufall oder Chiffre? Nun muss er dafür sorgen, dass sich Fortunas Zeit in der zweiten Liga nicht dem Ende neigt. Wäre die Saison jetzt vorbei, wäre das bei seinem Ex-Verein der Fall. Bis zum 26. Spieltag trainierte er das Preußen Münster, das aktuell auf dem letzten Tabellenplatz steht und schwarzsehen würde.

Fast wie der Nachname des aktuellen Trainers Alois Schwartz, um bei Wortspielen zu bleiben. Ob so mancher Fan von Greuther Fürth einem den Nachnamen ihres Trainers Heiko Vogel gezeigt hätte, hätte man ihnen gesagt, dass sie doch noch richtig im Kampf um den Klassenerhalt mitreden würden? Vielleicht. Mit 30 Punkten stehen sie zwar immer noch auf dem 17. Tabellenplatz, aber haben nur einen Zähler weniger auf dem Konto als der Tabellen-14. aus Düsseldorf.