Handball in Neu-Ulm
: Dieser DHB-Kader der Frauen spielt um Olympia

Die deutschen Handballerinnen sind im Rahmen der Olympia-Qualifikation in einem Vierer-Turnier in Neu-Ulm gefordert. Der Bundestrainer setzt dabei auf diesen Kader.
Von
Florian Huth
Neu-Ulm
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Nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation für Deutschlands Handball-Männer wollen die Frauen um Bundestrainer Markus Gaugisch nachziehen.

Marco Wolf/dpa

Der Bundestrainer setzt in den drei Spielen der Olympia-Qualifikation der deutschen Handballerinnen auf bewährte Kräfte.

Handballerinnen spielen um Tickets für EM und Olympia

„Wir vertrauen dem Kader, mit dem wir in den vergangenen Monaten an unserer Entwicklung gearbeitet haben“, sagte Gaugisch. „Mit den 20 eingeladenen Spielerinnen stellen wir eine entsprechende Breite im Kader her und forcieren zudem den Konkurrenzkampf. Wir wollen auf bekannten Dingen aufbauen, sodass wir sie in den Spielen stabil auf höchstem Niveau zeigen können.“

Deutsche Handball-Frauen in der Olympia-Quali

Vom 11. bis 14. April geht es in Neu-Ulm um das Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Die Gegner heißen Slowenien, Montenegro und Paraguay. Deutschland muss bei dem Turnier mindestens Rang zwei belegen, um in Paris dabei zu sein.

Kader der Handball-Nationalmannschaft der Frauen

Tor

  • Katharina Filter (Brest Bretagne Handball/FRA)
  • Sarah Wachter (Borussia Dortmund)
  • Dinah Eckerle (Thüringer HC)

Feld

  • Jenny Behrend (SG BBM Bietigheim)
  • Meret Ossenkopp (Borussia Dortmund)
  • Julia Maidhof (Ramnicu Valcea/ROU)
  • Maren Weigel (TuS Metzingen)
  • Alina Grijseels (Metz Handball/FRA)
  • Mareike Thomaier (Bayer 04 Leverkusen)
  • Xenia Smits (SG BBM Bietigheim)
  • Emily Bölk (Ferencvaros Budapest/HUN)
  • Mia Zschocke (Ramnicu Valcea/ROU)
  • Toni-Luisa Reinemann (VfL Oldenburg)
  • Antje Döl (SG BBM Bietigheim)
  • Johanna Stockschläder (Thüringer HC)
  • Alexia Hauf (HSG Blomberg-Lippe)
  • Meike Schmelzer (HC Dunărea Brăila/ROU)
  • Lisa Antl (Borussia Dortmund)
  • Julia Behnke (TuS Metzingen)

Handballerinnen in Länderspielen ohne Rückraumspielerin Lott

Deutschlands Handballerinnen müssen beim Kampf um die Olympia-Teilnahme auf Rückraumspielerin Annika Lott verzichten. Die 24-Jährige vom Bundesligisten Thüringer HC fehlt dem DHB-Team aus Verletzungsgründen.

„Annika ist nicht fit geworden. Sie hat die Verletzung seit einigen Wochen mitgeschleppt. Wir sind übereingekommen, dass es keinen Sinn macht, wenn sie nicht über die volle Leistungsstärke verfügt“, sagte Bundestrainer Markus Gaugisch. Auf eine Nachnominierung verzichtet der 49-Jährige. Das DHB-Aufgebot umfasst damit nur noch 19 statt der ursprünglich berufenen 20 Spielerinnen.