Galatasaray gegen Fenerbahce: Rudelbildung und Polizei auf dem Rasen – Istanbul-Derby eskaliert nach Abpfiff

Galatasarays Abdülkerim Bardakci und Archie Brown von Fenerbahce lieferten sich einen waschechten Ringkampf.
IMAGO/Serhat Cagdas- Nach Abpfiff des Istanbul-Derbys kam es auf dem Platz zu Tumulten.
- Ordner und Polizei trennten Spieler, nachdem Betreuer und Reservisten dazukamen.
- Zwischen Aktürkoglu und Sallai gab es ein Handgemenge – beide sahen Gelb.
- Bardakci und Brown gerieten in einen Ringkampf, wofür beide Rot erhielten.
- Osimhen traf doppelt zum 2:1 für Galatasaray, Fener verkürzte durch Kahveci.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Das Istanbuler Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce am Montagabend ist mit wilden Szenen zu Ende gegangen. Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem Platz zu Tumulten. Zu den Spielern, die sich auf dem Platz kabbelten, kamen auch immer mehr Betreuer und Spieler, die die Partie von der Bank verfolgt hatten. Erst als eine Vielzahl von Ordnern und auch Polizisten auf den Rasen kamen, beruhigte sich die Situation.
Der Schlusspfiff war kaum verhallt, als sich zwischen Kerem Aktürkoglu (Fenerbahce) und dem Ex-Freiburger Roland Sallai (Galatasaray) ein Handgemenge entwickelte. Immer mehr Akteure kamen hinzu. Gleichzeitig spielten sich ähnliche Szenen zwischen Galas Abdülkerim Bardakci und Archie Brown von Fenerbahce ab – allerdings auf der anderen Seite des Platzes. Die beiden verstrickten sich in einen waschechten Ringkampf, Schiedsrichter Atilla Karaoglan zeigte beiden die Rote Karte. Aktürkoglu und Sallai sahen lediglich Gelb.
Schürfwunde und Doppelpack bei Istanbuler Derby
Brown hatte Bardakci von hinten attackiert und am Hals zu Boden gezogen. „Wenn Sie das Video ansehen, sehen Sie, wer zuerst angegriffen hat“, sagte Bardakcis nach der Partie. Brown sah das naturgemäß anders. Sein Urteil: Galatasaray habe unfair gespielt: „Sie ziehen an den Haaren und kratzen wie Frauen“, sagte er. Offenbar trug er eine Schürfwunde am Hals davon.

Zwei Rote Karten gab es nach den Rudelbildungen – die Partie war da schon vorbei.
Tolga Uluturk/ZUMA Press Wire/dpaDer Abend hatte bereits munter begonnen: Es waren gerade einmal zwölf Sekunden gespielt, ehe es die erste Rudelbildung gab. Bardakci war mit Fenerbahce-Stürmer Romelu Lukaku aneinandergeraten.
Gekickt wurde dann aber auch noch. Galas siebten Saisonsieg im neunten Spiel machte Stürmer Victor Osimhen mit einem Doppelpack klar (29./44.). Fener erzielte durch Irfan Kahveci (62.) nur noch den Anschlusstreffer.
Die deutschen Spieler spielten keine große Rolle: Leroy Sané wurde in der 80. Minute eingewechselt, blieb aber unauffällig; llkay Gündogan saß die komplette Spielzeit auf der Bank. Galatasaray steht mit 22 Punkten an der Spitze der türkischen Süper Lig; Fenerbahce rangiert sechs Punkte dahinter auf Rang fünf.