Nur noch drei Punkte Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg, den 17. der Tabelle: Für den VfB Stuttgart wird die Lage im Abstiegskampf immer bedrohlicher. Die Vorstellung gegen Bayer Leverkusen war ernüchternd – und hat deutlicher denn je gemacht, warum die Schwaben um den Klassenerhalt bangen müssen. Dem Kader fehlt es an Qualität.

Trainer Markus Weinzierl entlassen? Besser nicht

So bitter es klingt: Vor allem offensiv ist das, was der VfB auf den Platz bringt, nicht erstligareif. Wer in 90 Minuten plus Nachspielzeit das Tor des Gegners nur einmal halbwegs in Gefahr bringt und ansonsten nur Stückwerk abliefert, steht nunmal in aller Regel am Ende mit leeren Händen da. Was tun? Noch einmal den Trainer wechseln? Besser nicht.

Die VfB-Bosse sind gut beraten, an Markus Weinzierl festzuhalten – obwohl dessen Ergebnis-Bilanz und Punkteausbeute mau sind. Immerhin hat Weinzierl die Defensive, sprich das Spiel gegen den Ball, verbessert. Offensiv hat der Coach schon alles probiert. Mario Gomez rein, Gomez raus, Daniel Didavi rein, Didavi raus. Und am Samstag durfte sogar der zuletzt in Ungnade gefallene Anastasios Donis mal wieder ran. Auch das ohne Erfolg.

Klassenerhalt: VfB Stuttgart muss auf Relegation hoffen

Momentan spricht wenig für den VfB. Die Schwaben dürfen sich glücklich schätzen, wenn sie Platz 16 verteidigen und über den Umweg Relegation die Ligazugehörigkeit sichern. Am kommenden Samstag in Augsburg ist Stuttgart mal wieder zum Punkten verdammt. Spieler und Trainer stehen weiter immens unter Druck. Was beunruhigt: Das Team verliert offenbar langsam, aber sicher die Nerven – wie Santiago Ascacibars übler Ausraster im Heimspiel gegen Leverkusen zeigt.

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