Am letzten Tag der aktuellen Transferperiode hat auch Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball noch einmal gehandelt. Die Spatzen leihen bis  vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim den offensiven Mittelfeldakteur Gökalp Kilic aus. Der 19-Jährige, der aus Geislingen stammt von von SC-Manager Andreas Strehle betreut wird, hat in den vergangenen beiden Spielzeiten in der A-Junioren-Bundesliga 47 Spiele bestritten, 15 Tore erzielt und elf weitere vorbereitet.

Der Sprung von den A-Junioren in die zweite Liga ist groß, und momentan hat Kilic kaum Chancen, beim FCH zu spielen. Deshalb haben die Heidenheimer den Ulmern angeboten, Kilic bis zum Saisonende an die Spatzen auszuleihen, um dort in der Regionalliga Spielpraxis zu sammeln.

Kilic muss sich beim SSV gegen spielstarke Kontrahentenbehaupten

„Wir hoffen auf eine Win-Win-Situation für alle Seiten“, sagt Stephan Baierl zu dem Deal. Kilic ist ein schneller Spieler, der gerne geradlinig auf das gegnerische Tor zustürmt. In Ulm muss er sich gegen Akteure wie Nico Gutjahr, Jann oder Burak Coban behaupten, also recht spielstarke Kontrahenten.

Die Kilic-Ausleihe hat keine weitere Auswirkungen auf den Ulmer Kader, der ansonsten unverändert bleibt. Mit Felix Nierichlo, Kai Luibrand und Michael Schindele hatten zuletzt drei Spieler den SSV 46 verlassen. Nun hat der Kader mit 25 Mann seine Soll-Stärke erreicht.

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