Der Spielbetriebe in der Regionalliga Südwest wird zunächst bis auf Weiteres – mindestens aber 20. April 2020 – ausgesetzt. Das wurde den Regionalliga-Vereinen am Mittwochnachmittag in einer Videokonferenz mitgeteilt. Vor rund einer Woche hatte die Spielkommission zwei Spieltage abgesagt und den Betrieb in Deutschlands vierthöchster Fußball-Liga vorerst bis Ende März ausgesetzt. Nun hat die Spielkommission nachjustiert und auf die umfassenden Beschränkungen im öffentlichen Leben aufgrund des Coronavirus reagiert.

Kein Spielbetrieb für den SSV Ulm 1846 Fußball bis auf Weiteres

Der SSV Ulm 1846 Fußball hätte, sollte der Spielbetrieb am 20. April tatsächlich wieder aufgenommen werden können, acht Partien nachzuholen. Unter anderem gegen den FSV Frankfurt, die TSG Balingen, Astoria Walldorf, Mainz II, den 1. FC Saarbrücken, Bayern Alzenau, FC Gießen sowie die Partie gegen RW Koblenz, die am 7. März aufgrund der schlechten Platzverhältnisse abgesagt wurde. Derzeit trainieren die Spieler des SSV Ulm 1846 Fußball individuell zuhause.

Viertelfinale im WFV-Pokal kann Anfang April nicht stattfinden

Auch das Viertelfinale im WFV-Pokal gegen den FV Ravensburg (8. April) kann am anvisierten Termin nicht stattfinden. Der Württembergische Fußballverband hat am späten Dienstagnachmittag mitgeteilt, dass die Spielpause im Amateurbereich (Kreisliga bis Verbandsliga) bis 20. April verlängert wurde. Auch die Oberliga, in der unter anderem der SSV Reutlingen und die Stuttgarter Kickers vertreten sind, hat den Betrieb bis Ende April ausgesetzt.

Amateurfußball, Regionalliga, Verbandspokal: Konsequenzen weiter offen

Wie es im Amateurbereich, der Regionalliga und im WFV-Pokal weitergeht, ist damit weiterhin ungewiss. Fraglich ist, ob die Runden überhaupt zu Ende gespielt werden kann. Aufgrund den neuerlichen Vorkehrungen und der dynamischen Lageentwicklung wegen des Coronavirus wird dies immer unwahrscheinlicher.

Mannschaften aus fünf Bundesländern in der Regionalliga Südwest vertreten

In der Regionalliga Südwest sind Mannschaften aus fünf Bundesländern vertreten: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Bayern. Der 20. April ist vorerst als frühestmöglicher Stichtag genannt. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes ausgegeben soll in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden getroffen werden, und den Vereinen mindestens 14 Tage vorher mitgeteilt werden, um ihnen ihre Planung zu erreichen.