Pikantes Duell an der Kreuzeiche heute ab 14 Uhr: Fußball-Oberligist SSV Reutlingen besitzt  22 Punkte, die Gäste aus Ilshofen haben 16. Der SSV könnte also den Tabellenvorletzten voll in den Abstiegssog hineinschießen oder selbst hineinrutschen.

Württembergische Franken leisteten zuletzt viel Widerstand

TSV-Trainer Michael Hoskins gibt noch lange nicht auf. Gegen das Spitzenteam FC Villingen (0:1) waren seine Rot-Weißen gleichwertig und verloren nur unglücklich. Die württembergischen Franken holten auswärts elf Punkte, zu Hause an der Aspacher Straße  aber nur fünf. Ilshofen siegte in  Sandhausen, Neckarsulm und beim Freiburger FC, spielte  Unentschieden bei den Stuttgarter Kickers und in Pforzheim. Die Gäste haben wie der SSV 27 Tore erzielt, aber acht mehr kassiert. TSV-Torjäger Benjamin Kurz traf bereits elf Mal. Schiffmann und vor allem „Oldie“ Stani Bergheim kehrten zurück, trotzdem kassierte man bei Tabellenführer VfB Stuttgart II eine 3:7-Packung.

SSV-Trainer Schütt betreibt Videoanalyse des 1:3 in Nöttingen

SSV-Trainer Maik Schütt hat sich das mit 1:3 verlorene Spiel in Nöttingen nochmals auf Video angeschaut und sah sich bestätigt: „In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff, das wurde nach der Pause viel besser, da war ein 2:2 möglich. Wir gewannen die Zweikämpfe, das muss auch gegen Ilshofen über 90 Minuten der Fall sein.“ Der Trainer kann bis auf Wöhrle und Sessa (er soll Anfang März 2020 wieder einsteigen) alle Akteure heute einsetzen, auch Hartmann ist wieder fit. Denis Lübke weilt auf der Sportschule Nellingen-Ruit, macht dort seinen Trainerschein.

Schütt fordert Heimsieg

Trainer Schütt hofft: „Wir müssen heute gewinnen und an die Leistungen gegen den SGV Freiberg sowie an die zweite Halbzeit in Nöttingen anknüpfen. Wir müssen aber an unsere Grenzen gehen. Der TSV Ilshofen wird defensiv agieren, die Hohenloher stehen unter Druck wie wir auch. Aber auf fremden Plätzen  können sie kontern, zu Hause müssen sie das Spiel eher machen.“

Verträge laufen aus, VfB Stuttgart ist zwei Mal im Gespräch

Die Planungen an der Kreuzeiche laufen. Die Verträge von Elfadli, Reisig oder Kuengienda laufen aus, Schütt will sie alle behalten, damit man konstant weiterarbeiten kann. Der VfB Stuttgart II scheint an einem dieser Spieler interessiert zu sein. Tim Schwaiger  will in Nürtingen studieren, tendiert zum SSV (der Ex-Reutlinger muss mit seinem Verein VfB Stuttgart II wegen der Ablöse verhandeln). Schütt hofft auf einen 24-Mann-Kader. Beim Illertisser Philipp Strobel gibt es  Komplikationen, er weilte immerhin zu einem Gespräch in Reutlingen.

Fans müssen 98 Tage warten

Ruben Reisig spielt derzeit überragend, mit Pierre Eiberger zusammen bildet er wohl das stärkste Sechser-Paar der Oberliga. Nach dem heutigen Heimspiel müssen die SSV-Fans 98 Tage (so lange wie nie zuvor) warten, bis sie am 7. März 2020 wieder ein Heimspiel besuchen können.