Gegner bei der Frauen-WM 2023
: So reagiert der DFB auf den kolumbianischen Testspiel-Skandal

Deutschland trifft bei der Frauen-WM 2023 auf Kolumbien - und muss sich wohl auf einiges gefasst machen. Bei einem Testspiel gegen Irland fiel die südamerikanische Auswahl mit übertriebener Härte auf - bis zum Spielabbruch.
Von
Florian Huth
Wyong
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Wie schon im Testspiel gegen Sambia, bekommen es Alexandra Popp und die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der WM mit einem robusten Gegner zu tun: Kolumbien sorgte vor der WM für einen Eklat.

Daniel Karmann/dpa

Deutschland und Kolumbien gelten als Favoriten der Gruppe H bei der Fußballweltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland. Die deutsche Nationalmannschaft hat nun auf den Testspiel-Skandal der Südamerikanerinnen gegen Irland reagiert, bei dem die Irinnen das Spiel nach 20 Minuten abbrachen.

Frauen-WM 2023: Spiel Kolumbien zu hart?

Die deutschen Fußballerinnen wollen sich kurz vor der Weltmeisterschaft von der harten Spielweise des Gruppengegners Kolumbien nicht beeindrucken lassen. „In solchen Situationen sollten wir die Bälle nicht lange halten, sondern mit ein, zwei Kontakten schnell spielen. So entgehen wir oft unnötigen Zweikämpfen. Aber natürlich müssen wir in den direkten Duellen auch dagegenhalten“, sagte Vize-Kapitänin Svenja Huth bei „Bild“.

Irland bricht Testspiel gegen Kolumbien nach 20 Minuten ab

Das irische Nationalteam hatte kurz vor dem WM-Turnier ein Testspiel gegen Kolumbien nach 20 Minuten abgebrochen, weil es nach Angaben des irischen Verbandes Fai „übermäßig körperlich“ ausgetragen worden sei. Irlands Trainerin Vera Pauw sagte laut Medienberichten, ihre Spielerinnen hätten gar „Angst“ um ihre körperliche Unversehrtheit gehabt.

Voss-Tecklenburg warnt vor der körperlichen Spielweise

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte schon mehrfach vor der körperlichen Spielweise des Südamerika-Vizemeisters gewarnt - zuletzt bei der 2:3-Niederlage der Vize-Europameisterinnen gegen WM-Außenseiter Sambia. „Das Spannende an einer WM ist, dass verschiedene Spielstile aufeinandertreffen“, sagte Huth vom VfL Wolfsburg. „Dazu gehört bei manchen Teams auch eine körperliche und robuste Art. Daher hatten wir mit Sambia einen Testspielgegner, der so auftritt. Denn wir wissen, dass zum Beispiel auch Kolumbien so spielt.“

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