Formel 1: DIESE neue Regel könnte für Chaos sorgen

Max Verstappen geht als großer Favorit in die Formel 1-Saison 2024. Diese hat wieder einige Änderungen parat.
ANDREJ ISAKOVIC/afpDie Formel 1 nimmt in diesem Jahr einige Änderungen vor, eine Regel könnte während der neuen Saison für ordentlich Chaos sorgen.Das sind die Neuerungen in der Übersicht.
Neue Motorenregel könnte zu Chaos führen
In der Formel 1 waren bislang pro Saison vier Antriebskomponenten pro Fahrer erlaubt. Das neue Regelwerk sieht ab dieser Saison vor, dieses Kontingent auf nur drei Motoren zu reduzieren. Betroffen sind der Verbrennungsmotor, die MGU-H, MGU-K und der Turbolader. Wechselt ein Fahrer dennoch, verliert dieser Plätze in der Startaufstellung. Vor allem gegen Ende der Saison könnte diese neue Regelung für ordentlich Chaos sorgen.
24 Grand Prix im Rennkalender
Noch nie gab es so viele Rennen. Nicht neu, aber seit dem Rennen 2019 dort nicht mehr im Kalender: der Shanghai International Circuit im Umkreis der chinesischen Metropole. Der Rennauftakt in Bahrain und der zweite Grand Prix der Saison in Saudi-Arabien finden aus Rücksicht auf den islamischen Fastenmonat an einem Samstag statt. Anfang März steigt bereits das erste Rennen. Hier findet ihr den Rennkalender mit allen Terminen und Strecken.
Sprint-Wochenend-Format
Wie schon im vergangenen Jahr gibt es im Rahmen von sechs Grand-Prix-Wochenenden auch ein Sprintrennen. Diesmal wird die Entscheidung für die Startaufstellung des Rennens über 100 Kilometer von Samstag auf Freitag verlegt nach einem Freien Training. Am Samstag findet erst der Sprint statt, danach die Qualifikation für den jeweiligen Großen Preis am Sonntag.
Bußgelder von bis zu einer Million Euro
Vergehen am Rennwochenende können nun richtig teuer werden. Statt maximal 250 000 Euro kann von den Rennkommissaren ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro verhängt werden. Die Fia hatte den Aufschlag mit der unveränderten Summe über zwölf Jahre und den aktuellen Bedürfnissen des Motorsports rechtfertigt.
Pyrotechnik ist verboten
Der orange Rauch über den Fans von Max Verstappen dürfte der Vergangenheit angehören. Vor allem bei seinem Heimrennen in Zandvoort oder aber beim Heimrennen seines Red-Bull-Teams in der Steiermark sorgte die sogenannte „Orange Army„ mit den entsprechenden Rauchfackeln für beeindruckende Bilder. Allerdings ist der Einsatz von Pyros seit vergangenem Oktober bei Fia-Veranstaltungen untersagt.
Doppelrolle für Mick Schumacher
Mick Schumacher wird in diesem Jahr Reisestress bekommen. Weiterhin wird er für Mercedes als Test- und Ersatzfahrer nominiert sein, der 24-Jährige wird parallel aber - und das zum ersten Mal - in der Langstrecken-Weltmeisterschaft für Alpine starten. Bei seinem Ex-Rennstall Haas musste indes Teamchef Günter Steiner nach der Saison gehen, Nachfolger und damit Chef von Nico Hülkenberg ist der Japaner Ayao Komatsu. Welche Fahrer gehen für die Formel 1-Teams in der Saison 2024 an den Start? Das sind alle 20 F1-Piloten mit ihren Teams für die Weltmeisterschaft 2024 im Überblick.
Sieben Rennen laufen im deutschen Free-TV
RTL wird in diesem Jahr sieben Grand Prix übertragen. Nach dem Ausstieg des Privatsenders Ende 2020 hatte der Bezahlsender Sky vier Rennen an RTL abgegeben. Sky hatte sich vertraglich verpflichtet, vier Rennen ohne Bezahlschranke anzubieten. Im vergangenen Jahr kam keine Einigung mit RTL zustande und Sky zeigte vier Große Preise auf seinem YouTube-Kanal. In diesem Jahr sind neben allen Rennen bei Sky mit entsprechendem Abo die Grand Prix in Bahrain, Ungarn, Belgien, den Niederlanden, Italien, Aserbaidschan und Las Vegas bei RTL frei empfangbar zu sehen. Und mit dabei: der ehemalige Haas-Teamchef Steiner als Experte.
