Ex-Football-Spieler
: Tom Brady klont seine Hündin

Vor zwei Jahren starb der Hund von NFL-Star Tom Brady. Kurz danach führte er bereits einen ähnlichen aussehenden Hund an der Leine aus. Jetzt stellt sich heraus: Es ist ein Klon.
Von
Paloma Schneider
Ulm
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Dallas Cowboys - Detroit Lions: ARCHIV - 13.10.2024, USA, Arlington: American Football: Profiliga NFL, Hauptrunde, Hauptrunde-Partien, 6. Spieltag, Dallas Cowboys - Detroit Lions. Der ehemalige Football-Spieler und derzeitige NFL-Analyst von Fox Sports, Tom Brady, steht während des Aufwärmens auf dem Spielfeld. (zu dpa: «NFL-Legende Brady gibt nächstes Football-Comeback») Foto: Gareth Patterson/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In einer Erklärung des Biotech-Unternehmens Colossal Biosciences gab om Brady bekannt seine Hündin geklont zu haben.

Gareth Patterson/AP/dpa

Was erst wie ein Scherz klingt oder man sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennt, ist in China und den USA längst Realität: das Klonen. Und nun hat auch NFL-Star Tom Brady davon Gebrauch gemacht.
Zugegeben, der erste Gedanke wäre wohl, dass sich der Football-Spieler selbst hätte klonen lassen – für ein Comeback in der Liga vielleicht? Doch so weit ist die Wissenschaft noch nicht.

Nach dem Sport scheint in Bradys Leben seine Hündin an zweiter Stelle zu stehen. Sein Pitbull-Mischling Lua starb 2023 – und hinterließ offenbar eine Wunde, die nur mit einer nahezu haargleichen Kopie zu heilen war. Die Kopie heißt Junie. Sie stammt aus dem Labor von Colossal Biosciences, einem Biotech-Unternehmen, in das Brady nicht nur investiert hat, sondern das Viagen Pets and Equine aus Texas übernommen hat. Auch Paris Hilton und Barbra Streisand hatten sich bereits an das Unternehmen gewandt, um ihre Hunde klonen zu lassen.

Mit einer nicht-invasiven Klontechnologie, angeblich nur durch eine einfache Blutentnahme, entstand also Lua 2.0. „Ich bin gespannt darauf, wie die gemeinsame Technologie von Colossal und Viagen sowohl Familien helfen kann, die ihre geliebten Haustiere verloren haben, als auch gefährdete Tierarten zu retten“, wird Brady in einer Erklärung des Unternehmens zitiert.

Bleibt die Frage, ob man Lebewesen wirklich klonen sollte – in der Vorstellung, sie wären ihrem Original auch seelisch gleich. Doch immerhin könnte Brady mit dem letzten Teil seines Satzes recht behalten: Wenn nicht in die Vergangenheit gereist werden kann, um Tierarten zu retten, dann hilft vielleicht die Möglichkeit, in der Zukunft auf eine zweite Chance zu hoffen.