Dazu kommen vier Kollegen aus Italien und sechs aus Belgien. Diese Praxis ist Oktoberfest-erprobt. Traditionell kommen am als Italiener-Wochenende bekannten zweiten Wiesn-Wochenende italienische Polizisten zur Unterstützung nach München.
Italienische Medien sprechen von der „Operazione Monaco di Baviera“, der „Operation München“ also. Denn der Austragungsort sei für die Italiener bestens, schreibt die „Gazzetta dello Sport“. Schließlich sei München italophil und hier würden auch diejenigen Spritz und Pizza mögen, die mit Bier und Brezel aufgewachsen seien.
Für die Italiener dürfte es eine Art Heimspiel sein - nicht nur, weil Münchner ihre Stadt selbst gern als die nördlichste Italiens bezeichnen. „Das ist kein Allgemeinplatz“, bestätigte der Generalkonsul Enrico De Agostini laut „Gazzetta dello Sport“. Ende Dezember 2020 lebten nach Angaben des Münchner Statistikamtes 28.496 Italiener in der bayerischen Landeshauptstadt - und nur 9.79 Belgier.