Cristiano Ronaldo
: „CR7“ drohen 99 Peitschenhiebe im Iran

Nach einem Treffen mit einer Künstlerin drohen Cristiano Ronaldo wegen Ehebruchs angeblich 99 Peitschenhiebe, wenn er das nächste Mal in den Iran einreist.
Von
Florian Huth
Teheran
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Wird Cristiano Ronaldo nach einem Treffen mit einer iranischer Künstlerin wirklich zu 99 Peitschenhieben verurteilt?

FAYEZ NURELDINE/afp

Das wär sicher das Ende seines Engagements bei Al Nassr! Cristiano Ronaldo hat angeblich Ärger mit der iranischen Justiz. Bei seinem nächsten Besuch könnte auf ihn eine barbarische Strafe warten. Der portugiesische Superstar wird angeblich des Ehebruchs beschuldigt. Dies berichtet das iranische Portal „Sharq Emroz“.

Ronaldo drohen angeblich 99 Peitschenhiebe

Im vergangenen September spielte Ronaldo, auch bekannt als „CR7“, mit seinem saudi–arabischen Verein Al–Nassr in der asiatischen Champions League gegen Persepolis in Teheran. Vor dem Spiel traf er sich mit der im Rollstuhl sitzenden iranischen Künstlerin Fatemeh Hamami, die ihm ein Porträt des Stürmerstars schenkte. Als Dank umarmte Ronaldo die Künstlerin. Nachdem ein Video dieser Begegnung in den sozialen Medien kursierte, sollen mehrere iranische Anwälte eine Anzeige gegen den Europameister von 2016 erstattet haben.

Hat Ronaldo Ehebruch begangen?

Da im iranischen Gesetz die Berührung einer nicht verwandten Frau dem Ehebruch gleichkommt, könnte Ronaldo angeblich mit einer Strafe von 99 Peitschenhieben belegt werden, wenn er das nächste Mal in den Iran einreist. Bisher gibt es jedoch noch keine offizielle Anklage, obwohl diese noch folgen könnte.